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Davie Street – kunter buntes Vancouver

Davie Street

Davie Street – kunter buntes Vancouver

Längst ist sie als multikulturelle Weltmetropole bekannt, und keine Stadt im Westen Nordamerikas, lebt das Thema Toleranz mehr als Vancouver. Ihre Bewohner feiern den liberalen und fortschrittlichen Zeitgeist zu jeder Möglichkeit – und das in allen erdenklichen Farben.

Doch keine Straße der Stadt verkörpert das nach Außen getragene Image mehr, als diese eine – die Rede ist von Davie Street. Dem Herz der Homosexuellen, Transsexuellen, Bisexuellen, Pansexuellen und heterosexuellen Community Vancouver. In keinem Stadtteil trifft man auf mehr Offenheit gegenüber dem anderen Geschlecht als hier.

davievillage

Davie Street liegt im südlichen Teil Vancouvers und erstreckt sich vom östlichen Teil, bis zum westlichen Teil Downtowns. Sehenswert und ein absolutes Muss für alle Touristen ist der in Regenbogen Farben gestrichene Zebrastreifen Ecke Davie und Bute Street. Der wirklich erste und einzige Regenbogenstreifen auf den Straßen Kanadas. Ein Stück Stolz, das anlässlich der Vancouver Pride Parade 2013 entstand und seither für viele, die Attraktion im Davie Village ist. Für die erste Pause stehen passend zum Zebrastreifen, Bänke und Stühle im Regenbogenmuster zur Verfügung.

Davie Street gets better every time you go up it #VanCity #Vancouver

Ein von panicdots (@panicdots) gepostetes Foto am

Bunt gemischter Salat

Neben dieser kleinen Möglichkeit hat die liberale Straße, Unmengen an internationalen Spezialitäten zu kleinen Preisen zu bieten. Wenn einem nach einem deutsch-türkischen Erlebnis ist, der sucht das Stück bekannte Heimat in der Vielzahl an „Donair“ Buden, so wie 1170 Davie Street beim „Donair King“. Der Döner unterscheidet sich so gut wie gar nicht von dem zu Hause, dennoch sehr lecker, vielleicht gerade deswegen. Unzählige Starbucks Coffee Stores reihen sich an Thai Imbisse, Italiener, die alle natürlich die beste Pizza haben und indische, wie griechische Restaurants. Jeden Mittag bilden sich hier endlose Schlangen. Ich muss gestehen, während meiner Reise habe ich viel mexikanisch gegessen. Das „Molli Cafe“ liegt an der Kreuzung Burrard St. und hat für ein paar Loonies Tagessuppen, sowie diverse mexikanische Brotspezialitäten im Angebot. Die französisch-deutsche „La Brasserie“, 1091 Davie Street, ist unter Village Bewohnern sehr beliebt – vor allem das Beef Tartar sollte man probiert haben. Trotz der rustikalen Zutaten, geben sich die Köche Mühe bei der Vorbereitung von Speisen und suchen den persönlichen Kontakt zu ihren Gästen. Preislich muss man hier ein paar Abstriche machen, aber das Essen bleibt top. Natürlich darf das Stück deutsche Heimat auch hier nicht fehlen, zum Essen gibt’s ein Paulaner Hefe Weizen oder ein Radeberger Pilz.

LGBTQ2+ Pride

Pinke Mülleimer, regelmäßige Pride Events, Regenbogenflaggen an jeder Ecke – Davie Street lebt das tolerante Miteinander. Die seit 2013 fest in der Gesellschaft integrierte Vancouver Pride, zieht seither jährlich 650.000 Besucher von überall her und gehört damit zu den erfolgreichsten Festivals der Stadt und mit zu den erfolgreichsten LGBTQ2+ Events der Welt. Dieses Jahr feierte die Parade ihr 37 Jähriges Bestehen. Die Veranstalter, die „Vancouver Pride Society“, engagiert sich sehr stark für die Rechte und nationale Akzeptanz einer ganzen Community. Seit 2014 gibt es auch die Davie Street Block Party im August. Gefeiert wird am Bute Plaza, auf mehreren Tanzflächen und dem Regenbogenstreifen. Events und ein Lebensgefühl, dass man sich unter keinen Umständen entgehen lassen darf!

Nächtliche Schatten einer Szene

Seit einiger Zeit gilt Davie Street als das neue Herz einer ganzen Bewegung, die der teils sehr runtergekommenen Granville Street langsam den Rang abläuft. Gerade die günstigen Läden für Dinner oder Lunch machen es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekannt und beliebt gleichermaßen. Auf der Davie Street gibt es viele kleine Bars und Clubs. Das „The Fountainhead Pub“ gehört zu den Klassikern des Villages. Durchweg guter Service, bezahlbarer Alkohol und gute Snacks. Hier gibt es auch Bier aus Bremen und eine riesige Auswahl an Cocktails. Im Gegensatz zu vielen anderen Läden ist hier am Wochenende auch noch in der Nacht etwas los. Wer auf der Suche nach Nachos ist, und großen Hunger mitbringt, wird im „Score on Davie“ fündig – ich musste mir den Großteil einpacken lassen, trotz Begleitung sind die „Pulled Pork Nachos“ mit Doritio Jalapeno und Guacamole Dip niemals zu schaffen. Die Sportsbar ist beliebter Treffpunkt für Canucks Eishockey Fans, deshalb lohnt sich ein Blick in die Spieltermine der Vancouver Heimteams, um auch einen Platz zu bekommen.
Für Partygänger gibt es auf Davie Street einige kleine Clubs, und Homosexuellen Treffpunkte der Szene. Der „Celebrities Night Club“ ist seit den 80ern eine feste Institution auf der Davie Street und gut besucht. So hat der Club 2013 ein komplettes Remake verpasst bekommen und glänzt seitdem mit neuster „Schicki Micki“ – Entertainment Ausstattung. Der Eintritt ist mit 10 CAD $ Branchen üblich und dem Paket an Spaß angemessen – wer hier herkommt, um sich in entspannter Atmosphäre mit seiner Begleitung zu unterhalten, der sollte ggf. in anderen Orten seinen Spaß suchen, denn die Musik ist sehr laut.

Stap : M-Oh-Shun

Ein von IsaacWray (@isaacwray) gepostetes Foto am

„May this Sculpture inspire laughter playfulness and joy in all who experience it”

Touristen aufgepasst: hier kommt die Portion Sehenswürdigkeit – ein Muss für jeden Besucher, ist ein Bild mit einen der 14 Bronzeskulpturen im Morton Park am Ende der Davie Street. Die 2009 errichteten Skulpturen wurden vom chinesischen Designer Yue Minjun anlässlich der „Internationalen Vancouver Sculpture Biennale“ entworfen und 2012 der Stadt gespendet. Seitdem ist es ein „Canadian Thing“, sich mit den lachenden, 3 Meter hohen Statuen zu fotografieren – immer mit der gleichen Grimasse wie der Figur im Rücken.

Ein paar Schritte Richtung Wasser steht der, die, das „Cactus Club Café“, eine lokale Größe. Im Sommer ein HotSpot der Einheimischen. Hier kann man an der Strandpromenade sitzen und das Treiben auf English Bay beobachten – passend dazu, ein kühles Granville Island Cypress Honey Lager mit dem Club Sandwich des Hauses – was ein Sommer!

Wer ein Stück Vancouver Feeling mit nach Hause nehmen will, der sollte unbedingt zum jährlich stattfindenden „Honda Celebration Flight“ gehen. Der Autohersteller veranstaltet eine der heißtesten Partys des Jahres und lässt von einem Schwimmkörper in der Bucht „English Bay“, ein großartiges Feuerwerk steigen. Im Kern ist es ein Wettbewerb zwischen den drei Veranstaltern Nationen, China, Brasilien und Canada, deren Pyrospezialisten sich einer Jury zu stellen haben und für die Leistungen mit Punkten belohnt werden. Um den Wettkampf selbst, hat sich über die 25 Jährige Geschichte, ein Festival der besonderen Art entwickelt. Lokale, wie internationale Showacts spielen auf der Live Bühne des „Shorefest Sunset Beach Festivals“, und Stände mit frischem Essen versorgen die Gäste. So gehört das Festival zu Vancouvers größtem „for Free Community Concert“.

saw magic tonight ✨ Ein von kerry➸balfour (@ker.b) gepostetes Foto am

Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl, dort zu sitzen, die Sonne über der Bucht untergehen zu sehen und mit Spannung auf das Feuerwerk zu warten – einzigartige Momente und Erinnerungen an meinen Sommer, meinen Sommer in Vancouver City.

Somehow ended up on sunset beach park during sunset. Ein von idil gozde (@idiliya) gepostetes Foto am

 

 

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Stanley Park – Die grüne Lunge der Stadt

Lions Gate Bridge

Stanley Park – Die grüne Lunge der Stadt

Vancouvers Naturverbundenheit lässt sich an jeder Ecke der Stadt wahrlich spüren – das viele Grün schafft ein einzigartiges Stadtklima und macht die Stadt am Pazifik so besonders. Am westlichen Ende von Downtown, erschließt sich der 400 Hektar große Stanley Park – Vancouvers grüne Lunge und Gelegenheit für eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Dazu kommt das größte Aquarium Kanadas und Strände mit Blick auf den Pazifik.
Der Park ist für viele Einheimische im Sommer der Hotspot schlechthin. Ganz egal ob man auf der Suche nach einem Platz am Strand ist, eine Radtour machen will oder einfach nur den gut
28 Km langen Seawalk entlang spazieren will – die grüne Oase der Stadt hat für jeden etwas zu bieten.

Sunset flight over #StanleyPark #Vancouver

Ein von Instagram Vancouver (@instagramvancouver) gepostetes Foto am

Stanley Park ist die Heimat jahrhundertealter Douglasien und Rotzedern. Mächtige und imposante Bäume, zwischen denen sich ein kilometerlanges Netz an Wanderwegen wie Adern erstreckt. Historische Aufzeichnungen über die Entstehung des Parks, sprechen von seiner Bedeutung als Not-Rohstofflager für große, im Hafen anlegende Segelschiffe. Deswegen blieb dieses Stück Natur nahezu unberührt. Der West Coast Regenwald, gelegen auf einer Halbinsel, ist in wenigen Minuten von Downtown zu erreichen – ganz egal ob mit dem Rad zu Fuß oder per Bus. Der erste Ort an den es mich nach meiner Ankunft in Vancouver zog, war der Prospect Point. Einer der ältesten Aussichtspunkte der Stadt. Die Aussicht von hier ist etwas Besonderes, denn er ermöglicht einen ersten Blick auf den Hausberg Grouse Mountain und die Lions Gate Bridge zur Rechten. Hier wurde 1889 die Aussichtsplattform gebaut und eröffnet. Für den Hunger zur Mittagszeit gibt es ein dazugehöriges Prospect Restaurant – was aber ordentlich gepfefferte Preise hat, von daher zwar ein „Nice to Have“, aber auch nicht mehr.

Prospect Point Blick auf die Lions Gate Bridge

Bild Urheber, Finn Markson – Prospect Point

Der Fisch im Wald

Das bereits erwähnte Vancouver Aquarium ist mit seinen 9000 Quadratmetern, das größte seiner Art in Kanada und das drittgrößte Nordamerikas – ein Magnet für unzählige Touristen. Das 1956 im Stanley Park eröffnete Aquarium hat das ganze Jahr über geöffnet und setzt sich stark für den Schutz der Tiere und Erhalt der Arten ein. Ein Engagement, was sich wirklich in der Art und Aufbereitung der Meeres Thematik im Aquarium erkennen lässt. So gibt es regelmäßige Benefizveranstaltung, wie die „Night at the Aquarium“, bei der Spenden für laufende Engagements der Einrichtung in einem einmalig schönen Unterwasser Ambiente gesammelt werden. Zudem haben sie eine Vielzahl an aktiven „Research Programmen“. Gerade im naheliegenden Whytecliff Park, einem Küstenarm in der Nähe West Vancouver, wird eine große Anzahl an Forschung betrieben – in enger Zusammenarbeit mit freiwilligen Studenten Vancouvers. Es lohnt sich auch auf der offiziellen Seite des Aquariums, nach anstehenden Veranstaltungen zu suchen. Die interaktive Begegnung mit dem Tier steht immer im Vordergrund.

Nutz also die Chance einen Blick hinter die Kulissen des „Max Bell Marine Mammal Centre“ zu werfen und einen einmaligen Kontakt zu den Delphinen oder Belugas des Aquariums zu bekommen. Vancouvers Aquarium lässt seine Gäste in die Ozeane der Welt eintauchen und ist ein einmaliges Erlebnis für die ganze Familie. Die Welten der Einrichtung sind ähnlich wie in anderen Aquarien strukturiert Dazu kommen nachgebaute Lebensräume der Küste von British Columbia und den nordarktischen Gewässern Kanadas. Für einen Tagesausflug also sehr zu empfehlen, besonders die drolligen Pinguine waren klasse. Zu den Preisen: für Studenten gibt es mit gültigem Studentenausweis ein Tagesticket für 20 CAD Dollar zu haben, Kinder zwischen 4 und 12 kommen für 15 Dollar rein, Erwachsene müssen mit 29$ rechnen, meiner Meinung nach aber voll und ganz dem tollen Angebot angemessen! (Öffnungszeiten: 10 Uhr – 17 Uhr tgl. und Saisonal bedingte Öffnung 9:30 – 18 Uhr)

„People Amongst the People“ – historische Klasse

Lord Frederick Stanley, der General Gouverneur von Vancouver 1888, eröffnete den Park am 27. September im genannten Jahr und legte damit einen ersten Grundstein, für die Verbundenheit der Stadt mit der Natur. Das bis heute zuständige Amt für Park und Grünanlagen, setzt Anlagen in der ganzen Stadt um und verwaltet diese. Ursprünglich war der Stanley Park Heimat der Squamisch, ein First Nation Stamm des Südwestens British Columbias, bis er dann im späten 18. Jahrhunderts zur Oase der Stadt wurde. Noch heute lassen sich vereinzelnd die historische Ursprünge erkennen. Am Brockton Point – Besucher Zentrum, wird man von einem Tor der „Coast Salish“ People empfangen. Die in Rotzedern geschnitzte Kunst, ist noch nicht so alt, dennoch ein Stück First Nation Geschichte. Zu der weltbekannten Hauptattraktion des Parks gehört die Ansammlung von Totempfähle aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, geschnitzt von diversen Nordwestküsten-Indianerstämmen. Mittlerweile sind sie Eigentum der Stadt und großartige Kulisse für tolle Erinnerungsfotos!

Wenige Gehminuten entfernt, gibt es am Brockton Point eine historische, aus England stammende Kanone. Die „9 O´Clock Gun“ wurde 1816 in England gefertigt, und wird heute jeden Tag abends um 21 Uhr gezündet. Einst bedeutete der Schuss für anliegende Fischer Feierabend, heute ist sie ein historisches Traditionsüberbleibsel aus vergangener Zeit. Der 1914 erbaute Leuchtturm am Brockton Aussichtspunkt am Rand des Stanley Parks hat mir beim ersten Besuch ein Lächeln auf die Lippen gezaubert – neben der Lost Lagoon, mit ihrer Wasser Fontaine in der Mitte, erinnerte mich der Turm doch schon sehr an das heimische Bild Norddeutschlands. 

#BrocktonPoint #Lighthouse #LionsGateBridge #StanleyPark #Vancouver Ein von Instagram Vancouver (@instagramvancouver) gepostetes Foto am

Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf die östliche Seite des Stanley Parks, die Lions Gate Bridge und Nord/West Vancouver!

Vom Trail zum Beach

Die Jugend Vancouvers zieht es vornehmlich zu einen der drei Strände im Stanley Park. Der Second Beach ist einer der beliebtesten, und hat auch ein zugehöriges Meeresfreibad mit temperierten Schwimmbecken.

 

#stanleypark #forest #autumn #beautifulbritishcolumbia #canada #magic?? 1 year ??

 

Ein von Yaryna Humen (@yarynahumen) gepostetes Foto am

Er liegt am westlichen Anfang des Stanley Parks. Gerade in den Abendstunden hat man von hier eine traumhafte Aussicht auf die atemberaubenden Sonnenuntergänge Vancouvers. Auch für Picknick Gelegenheiten ist reichlich gesorgt. Der Third Beach, weiter nördlich gelegen, ist etwas kleiner, aber genauso schön! Folgt man dem Seawalk von dort weiter – immer im Uhrzeigersinn, so stößt man auf eine kleine Stadt Sehenswürdigkeit – den Siwash Rock. Ein außergewöhnliches Steingebilde, das gut 18 Meter aus dem Wasser ragt und unter Einheimischen als eines der vielen Naturwahrzeichen der Stadt gilt. Die Südwesten Ureinwohner, die Squamish, nennen ihn einfach „Slahkayulsh“, was „er steht aufrecht“ bedeutet.

Siwash Rock

Urheber des Bildes Finn Markson „Siwash Rock“

Der Stadtpark hat sehr viele Bäume, doch kein einziger wurde so oft abgelichtet, wie der „Hollow Tree“. Der Baum ist eine gut 800 Jahre alte Rotezeder, die aufgrund bekundeter Sicherheitsbedenken nach dem starken Windsturm 2006 zum Abholzen freigegeben wurde. Doch galt sie seit den Anfängen der Stadt, für viele als Wahrzeichen und sollte weiterhin als eine Attraktion des Parks erhalten werden. So wurde der Baum durch private Spenden 2009 gesichert und somit für viele weitere Generationen erhalten.

#beautifulbc #thelifestyle Ein von Tracy Huck (@hula_lula) gepostetes Foto am

Neben den vielen Orten die zum Verweilen am Meer einladen, hat der Stanley Park auch zwei größere Seen, den Beaver Lake und die Lost Lagoon.

Lost Lagoon Stanley Park

Bild Urheber, Finn Markson Lost Lagoon

Zwei kleine Oasen in der Oase selbst. Am „Beaver Lake“ lassen sich in den Sommermonaten Bieber bei der Arbeit beobachten. Aber auch viele Vögel und Insekten tummeln sich im Resort, und im Sommer bedeckt ein Teppich aus Wasserlilien den See. Die Lost Lagoon erinnert sehr an ein Stück deutsche Heimat, die Innenlaster in Hamburg. Inmitten der Lagune liegt die „Jubiliee Fountain“, eine kleine Fontaine in der Mitte des Sees. Der See dient als klassischer Biofilter und ist Heimat vieler Tierarten.

 

Stanley Park Third Beach

Urheber Finn Markson, Third Beach

Zwischen der ganzen natürlich geformten Flora, schufen auch viele private Vereine, Gärten auf der Halbinsel. Es gibt einige, aber wirklich zu erwähnen ist der Rosen Garten, der um 1920 vom Kiwanis Club gebaut wurde und von Juni bis Ende Oktober zum Verweilen einlädt. Für die Portion englische Nostalgie und Klassik sorgt der Shakespeare Garden, der nicht weit vom Rosen Garten liegt. Hier kann man sich inmitten des Stanley Parks auf die Spuren eines Dichters begeben und „In tiefster Einsamkeit empfind‘ ich selbst am tiefsten.“ – Manier, Flora aus seinen Gedichten und Stücken erkunden.

Ganz egal ob du nach einer Freizeitaktivität und dem romantischen Sonnenuntergangs Spaziergang suchst oder einfach nur dem Stadtrummel entkommen möchtest, im Stanley Park wirst du fündig – denn hier atmet Vancouver auf!

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West Indian Summer – Vancouvers roter Herbstmantel

Maple Blatt Indian Summer

West Indian Summer – Vancouvers roter Herbstmantel

Der Herbst ist für mich eine ganz besondere Jahreszeit – mein Geburtstag, letzte Sonnenstrahlen, die Monate vor Weihnachten und der wohlriechende Duft von Laub.

Zu dieser Jahreszeit verfärbt sich nicht nur in Europa das Laub der Bäume, auch im südlichen Nordamerika setzt das einzigartige Farbenspiel Ende September ein. Die atemberaubenden kräftigen Rot – Gelbtöne, erinnern an die Nationalflagge Kanadas. Das Spektakel wird durch die sehr kalten Nächte und doch mild – warmen Tage hervorgerufen. In Kanada und Nordamerika bestehen die Wälder vornehmlich aus diversen Ahornarten, wie dem „Red Maple“ oder dem „Silber Maple“. Aber auch verschiedene Arten von Eichen, wie der „Scarlet Oak“ oder der „Northern Red Oak“, begünstigen die Verfärbung der Traumlandschaft.

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Thanksgiving in Vancouver

Thanksgiving in Vancouver

Der Ursprung dieser alten Traditionen findet sich im Texas des 16 Jahrhundert. Francisco Vásquez de Coronado, ein spanischer Konquistador feierte mit dem First Nation Stamm der Caddo die Entdeckung der „Neuen Welt“ durch die Spanier. Ein Fest das sich vielerorts in der neu entdeckten Welt abgespielt haben soll. Im Mittelpunkt der Feier stand auch die Vielfalt der neuen Lebensmittel.

In den Jahren nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, brachten es die loyalen Anhänger der Britischen Krone nach Kanada. Ursprünglich sollte das Fest am Columbus Day, dem Tag an dem Kolumbus die „Neue Welt“ entdeckte gefeiert werden. Später wurde es aber von der Regierung auf den zweiten Montag im Oktober verlegt.

Seither ist das Fest in den meisten Provinzen ein beliebter Feiertag und durch die geschickte Terminierung eines der wenigen langen Wochenenden im Jahr.

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Vansecret: Vancouver und seine Biere

Dunkles Lager Bier

Vansecret: Vancouver und seine Biere

Nach deutschem Reinheitsgebot gebraute Biere, Biere mit feinstem Honig versetzt, kräftig aromatische Lager Biere – Biere, die jeden Abend besonders machen!
Ich hoffe, dass meine Ausführungen an dieser Stelle keinen allzu werblichen Charakter erhalten, dennoch möchte ich den einmaligen Geschmack von Sommer in Vancouver mit dir teilen.
Auf den ersten Blick scheinen Vancouver und Kanada für Ahornsirup und fruchtige Pies bekannt, aber doch nicht für Biere? Für den Verzehr von Alkohol gelten in Kanada Bundesstaaten abhängige „Legal Age“ Grenzen. In British Columbia, und damit in Vancouver, ist man vor dem Gesetz ab 19 Jahren erwachsen und darf Alkohol & Bier konsumieren. In Alberta, Man​ito​ba und Q​uébec schon bereits mit 18 Jahren. Alle anderen Bundesstaaten folgen hier dem Vorbild von B.C. – doch nun zum wirklichen Vergnügen.

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