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Mehr vom Auswandern nach Kanada – Teil 2

Der TRaum vom Auswandern nach Kanada

Vor einigen Wochen haben wir ein Interview mit Yvonne vom 4960Miles Blog geführt und viel über das Leben in Kanada gelernt. Welche Hürden man bei der Auswanderung gehen muss und was es zu beachten gibt – hier nun der zweite Teil des Interviews.

Die Kanadier gehören wohl zu den freundlichsten Menschen der Welt, aber gibt es auch Dinge, die euch stören? Was unterscheidet die Deutschen von den Kanadiern?

Ganz klar: die Arbeitseinstellung. Kanadier gehen da „relaxt“ heran, egal ob es eine Deadline gibt oder nicht. Mit Handwerkern haben wir bisher auch nicht die besten Erfahrungen gemacht. Da fehlt die Genauigkeit, die den Deutschen anscheinend deutlich mehr im Blut liegt. Wir haben unser Haus deshalb so gut wie komplett allein renoviert.
Genauso bedeutet „schnell“/asap gern man ein paar Tage. Anders als in Deutschland, wo man Dinge tatsächlich schnell erledigt. Hier ist es eher das Motto „Wenn nicht heute, dann halt morgen“, man lässt sich halt nicht stressen.
Was uns allerdings wirklich nervt, ist, dass man oft keine wirkliche ehrliche Meinung bekommt. Also vornherum immer freundlich etc, hintenrum siehts dann oft anders aus. Kanadier werden ja generell auch als sehr „Ausländerfreundlich“ eingestuft. Mag richtig sein, wenn man als Tourist kommt. Aber auch hier wird unter Freunden dann schon gern mal Luft abgelassen über diverse Kulturen und deren Verhalten.

Wie empfindet ihr/du die „Work Life Balance“ in Vancouver? Größter Unterscheid kanadisches/deutsches Leben(-sgefühl)?

Alles was ich hier antworte, sind persönliche Erfahrungen und sicherlich vom Arbeitgeber abhängig.
Es ist unserer Meinung nach entspannter. Gerade in der Firma von Andreas wird tatsächlich Wert auf eine Work-Life-Balance gelegt. Bei den meisten Firmen ist es immer möglich, von zu Hause zu Arbeiten oder Termine zu verschieben, wenn etwas mit den Kindern ist. Hinzu kommt, dass fast jeder Monat ein langes Wochenende hat und man einfach ein paar Tage raus in die Natur kann. Die Nähe der Berge und des Meeres erleichert die Ausflüge.
Fallen doch mal Überstunden an (nicht ungewöhnlich bei Dienstreisen), gibts dafür dann recht schnell Freizeitausgleich. Da wird sehr drauf geachtet, dass die Mitarbeiter nicht ausbrennen und eben Spaß an der Arbeit/Projekten haben.
Von daher fallen die nur vorgeschriebenen 2 Wochen bezahlten Urlaub (Andreas hat 3) gar nicht so schlimm ins Gewicht, wie viele das in Deutschland sich immer vorstellen.
Was mir hier auch noch nie aufgefallen ist, dass sich Mütter gegenseitig die Augen aushacken wie in Deutschland. Also wer ist die bessere Mutter: Hausfrau/Vollzeitarbeitend, Stillen/Flaschennahrung etc. Man geht eher nach dem Prinzip, solange es für die Familie passt, ist alles okay und wird auch genauso akzeptiert. Das ist schon recht entspannend.

 

Ihr lebt seit einiger Zeit im Großraum Vancouver, habt ihr/du einen absoluten Lieblingsplatz in der Stadt Vancouver? Gibt es geheime „Must-Sees“, die jeder, der Vancouver besucht auf jeden Fall angucken sollte?

In Vancouver selbst sind wir eher selten, da wir gar nicht mehr so auf Großstadt aus sind. Schon alleine die Parkplatzsuche nervt, abgesehen von den Parkgebühren. Wir sind eigentlich nur noch für bestimmte Behördengaenge, wie Konsulat etc. dort und Andreas halt für seine Arbeit, da sein Office in Yaletown ist.
Echte Geheimtips haben wir daher nicht. Ein Muss ist natürlich der Stanley Park, da kann man sich auch Fahrraeder leihen und einmal um den Park entlang der Seawall fahren. Das machen wir im Sommer gern. Das Vancouver Lookout bietet eine schöne Sicht über Vancouver und wer schwindelfrei ist kann die Capilano Suspension Bridge besuchen. Wem dafür der Eintritt zu teuer ist, sollte den Lynn Canyon wählen. Dort ist auch eine Suspension Bridge (ohne Gebühr) und man hat schöne Wanderwege. Mit Kindern empfiehlt sich das H.R. MacMillan Space Center oder noch besser ein Besuch im Burnaby Village Museum oder dem Historic Fort Langley. Das ist ein süsser kleiner Ort, welcher neben dem Fort auch zum Bummeln einlädt. Was man sich auch nicht entgehen lassen sollte ist Steveston, ein Teil des Vorortes Richmond. Dort lässt es sich am Pier schön bummeln und man kann frischen Fisch genießen und auch Whale Watching Touren buchen. Und nicht zu vergessen, zum Grouse Mountain und Mount Seymour zu fahren. Je nachdem wie viel Zeit man hat, lohnen auch Ausflüge nach Whistler oder mit der Faehre nach Victoria. Auf dem Weg nach Whistler kommt man an Squamish vorbei, wo man auf jeden Fall einen Stop einlegen sollte und wenn genügend Zeit ist, empfehle ich den Besuch der Britannia Mine.
Ist man im Dezember hier, sollte man sich die Festival of Lights im Van Dusen Botanical Garden und Capilano Suspension Bridge nicht entgehen lassen. Im März gibt es immer das Kirschblütenfestival. Und ein besonderer Höhepunkt sind natürlich die Paraden zum Canada Day (1.Juli). Ein Erlebnis ist auch zweifelsohne das Rodeo, das jedes Jahr am Victoria Day Wochenende im Mai in Cloverdale stattfindet. Schaut man allerdings in einen Veranstaltungskalender, gibts eigentlich jedes Wochenende ein Straßenfest, immer interessante Ausstellungen und allgemein viele gute Restaurants und Brauereien. Hierfür lohnt sich natürlich ein Ausflug nach Granville Island, wo man all das auch findet und dazu einen schönen Ausblick auf die Stadt.
Zwei weitere schöne Plätze sind der Lighhouse Park und wenn man nach Süden fährt, lohnt sich ein Besuch im nahegelegenen White Rock.

 

Wie erlebt ihr/du die multikulturelle Kultur Kanadas, speziell auch in Vancouver und Umgebung?

Der Großraum Vancouver ist tatsächlich sehr vom Multikulturismus geprägt. Viele Nationalitäten haben große Feste, die auch groß gefeiert werden. Die beiden dominierden Kulturen sind hier ja Chinesen und Inder. So wird z.B. das Chinesische Neujahrsfest jedes Jahr mit einer großen Parade gefeiert, genasuo wie man das indische Diwali-Fest überall zelebriert. Bei den jährlichen Santa Parades finden sich dann alle Religionen ein zum Zuschauen. Die verschiedenen Kulturen leben neben- und miteinander.
Allerdings gibt es auch hier das Problem der Parallelgesellschaften. So ist Richmond für seine große Anzahl an Chinesischen Einwanderern bekannt und so sind viele Läden etc. auch nur in chinesisch beschildert. Gleiches gilt für andere Bereiche, in denen vorrangig Inder wohnen. Sie verdrängen dadurch alteingesessene Bewohner, da sich die Nachbarschaften dadurch nämlich völlig ändern.

Yvonne und Ihre Familie beim Hiken

Hike der Familie im Big White Ski Resort

Wie ist es für euch, zum einen das Meer und auf der anderen Seite die Ausläufer der Rockies an einem Ort zu haben? Was ist das besondere an Vancouver? Warum dort leben und nicht in einer anderen kanadischen Metropole?

Zwischen dem Pazifik und den Rockies kommen ja noch Berge, die deutlich näher dran sind. Aber genau diese Kombi hat uns damals bei der Entscheidung für Vancouver geholfen. Allerdings hat sich über die Jahre gezeigt, dass wir mehr an den Bergen hängen und uns dort lieber aufhalten. Zumal die Temperaturen des Pazifiks, zumindest uns, nicht wirklich zum lange drin schwimmen einladen. Und nicht zu vergessen die tausenden Seen überall. Jeder kann sein Plaäzchen finden, wo er immer noch in aller Ruhe alleine sitzen kann, wenn man es will.
Was beim Umzug für Vancouver sprach – im Gegensatz zu allen anderen Regionen Kanadas -, dass es hier keine -30 Grad im Winter gibt. Die Durchschnittstemperatur beläuft sich auf rund 5 Grad, somit gibt es zwar keinen Schnee, aber viel Regen.

 

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Kanada

Vom Auswandern nach Kanada – Teil 1

Vancouver City bei Nacht

Vansecret ist von Anfang an ein Herzensprojekt gewesen, ein Aufrechterhalten von Erinnerungen und einmaligen Erfahrungen – ein Blog der von Träumen und einem einzigartigen Ort erzählt – Vancouver. Es sollte aber auch ein Projekt werden, das vielen, und mich dabei eingeschlossen, Hoffnung geben sollte. Träume auszuleben und der eigenen Sehnsucht zu folgen.

Vor einigen Wochen stieß ich im Internet auf einen anderen Blog aus Vancouver. Deutsche Auswanderer, die sich den Traum eines Lebens in Vancouver erfüllten.
Ich habe viele der Artikel von Yvonne gelesen, sie für ihren Mut bewundert und selbst von so einem Schritt geträumt. Stärke und Mut, das Gewohnte zurück zu lassen, neu anzufangen – all das hat die Familie aus Deutschland vorgemacht.

Ich den kommenden Wochen versuche ich in Artikeln über das Thema Auswanderung Hoffnung zu geben und sie selbst wiederzufinden. In diesem ersten Teil geht es nur um Yvonne, Andreas und Dominik – eine Familie, die den Schritt wagte, Auswandern und ein neues Leben beginnen – fernab von Deutschland, ein Leben im Vancouver Großraum.

Vielen Dank für die privaten und authentischen Einblicke, und allen Lesern viel Freude und Hoffnung.

Wenn Träume vom Auswandern wahr werden

Im Interview Yvonne vom 4960Miles Blog

 

Mit was für einem Gefühl habt ihr Deutschland verlassen? Was hat euch besonders gereizt? Vorfreude? Erwartungen?

Gereizt am Umzug hat uns die Herausforderung, nochmal ganz von vorn anzufangen. Wir sind ja „nur“ mit der PR gekommen, hatten aber weder Job, Familie oder Freunde hier. Es war ein kompletter Neuanfang. Vorfreude gab es auf die unheimlich beeindruckende Natur hier und die vielen Ausflüge, die wir in den kommenden Jahren gemacht haben und immer noch machen. Unsere Erwartung war es, einfach mehr Zeit als Familie zu haben. Wir waren rund 11 Jahre selbständig in Deutschland und da blieb das Privatleben schon manchmal auf der Strecke. Urlaub nur mit Laptop und Handy dauerhaft dabei, immer erreichbar. Das wollten wir nicht mehr.

 

Snow Shoeing am Lake Louis

Yvonne, Andreas und Dominik am Lake Louise im November 2015

 

Wie lange habt ihr euch auf eure Auswanderung vorbereitet? Hattet ihr Ansprechpartner vor Ort oder Hilfestellungen?

Am Anfang war es ja eher nur eine Spinnerei, bis wir uns entschlossen haben, mehrere Male nach Kanada zu fliegen. Dabei haben wir besonderes Augenmerk auf die Städte Vancouver, Toronto, Edmonton und Calgary gelegt. Die Städte deshalb, da der Arbeitsmarkt nun mal dort das meiste hergibt. Ansprechpartner vor Ort gab es nicht, Hilfestellung auch nicht. Wir haben viel Onlinerecherche betrieben, als die Entscheidung für den Großraum Vancouver feststand. Also versucht, soviel wie möglich über Mietpreise, Hauskaufpreise, Ausflüge etc herauszufinden und natürlich zu welchen Behörden man muss, was mitgebracht werden muss etc.

Vor Ort gab es dann aber viel gute Hinweise etc. durch Eltern an der Schule von Dominik. Da gab es Hinweise, welcher Hausarzt noch Patienten aufnimmt, wo man Schwimmkurse bucht etc. Das war eine große Hilfe am Anfang.

 

Hattet ihr während eurer Zeit in Vancouver auch mit Zweifeln an eurer Auswanderung zu kämpfen? Erste Schritte im neuen Leben? Hürden zu Anfang?

Nein, nicht eine Sekunde wurde gezweifelt. Es war der richtige Schritt, da sind wir uns bis heute sicher. Erste Schritte waren natürlich die Beantragung der Social Security Nummer, denn nur damit darf man arbeiten, und ein Konto eröffnen etc. – also das allerallerwichtigste gleich zu Beginn J. Dann natürlich Führerschein umtauschen (GsD brauchten wir keine neuen Prüfungen machen), Autokauf und das schwierigste war, ein annehmbares Haus zur Miete zu finden. Vermieter wollen hier ja Referenzen haben, also muss man Leute angeben, die er anrufen kann und für einen quasi einen guten Leumund geben. Das ist bei frisch Eingewanderten natürlich schwierig. Aber die Frau, bei der wir hier eine Ferienwohnung für den Anfang gemietet hatten, hat sich gern zur Verfügung gestellt. Naja, und natürlich dann das Kind in der Schule anmelden. Das war recht hart, da unser Sohn ja kein Englisch konnte und somit ins kalte Wasser geschmissen wurde. Wir sind nach dem ersten Schulhabjahr der 1. Klasse in Deutschland hierher umgezogen, somit begann Dominik in Kanada dann nach den Frühjahrsferien die Grundschule. Alle haben sich ganz viel Mühe gegeben und 3 Monate später zu den Sommerferien war er schon fließend in der Sprache. Nach rund 3 Wochen im Land – nachdem alles Organisatorische abgehakt war, ein Haus angemietet und auch unser Container ankam – hat Andreas angefangen, eine Arbeit zu suchen. Das ging auch recht schnell und er hatte einen gut bezahlten Arbeitsplatz gefunden.

 

Was würdet ihr jemanden mit auf den Weg geben, der mit dem Gedanken spielt, auszuwandern?

Sich gut zu informieren über Lebenshaltungskosten am gewünschten Wohnort, Jobsituation etc und auch einiges an finanziellen Mitteln mitzubringen. Man glaubt gar nicht, wieviel Geld gerade am Anfang für Mietkaution, Autokauf (je nach Wohnort eben auch zwei) und andere Neuanschaffungen drauf gehen. Und vor allem realistisch bleiben bei den Ansprüchen. Nur selten steigt man hier auf dem gleichen Gehaltsniveau wie in Deutschland ein in Bürojobs (ich nehme jetzt mal über eine Firma entsendete Expats aus der Betrachtung aus). Handwerker/Trucker bekommen wahrscheinlich mehr als in Deutschland, aber man beginnt idR. unten in der Nahrungskette und muss seine Fähigkeiten beweisen. Viele sind sich auch nicht bewusst, dass deutsche Ausbildungen zwar gern gesehen, aber nicht wirklich anerkannt sind. Man muss demzufolge Prüfungen und Abschlüsse neu machen, oft auf eigene Kosten.

Und man sollte sich klar sein, dass gewisse Dinge hier einfach anders laufen. Da hilft aller Vergleich mit Deutschland nicht, denn ändern kann man es nicht, also hilft anpassen.

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Vansecret

Vansecret: White Rock – Oasen der Einheimischen

White Rock, British Columbia

Vansecret: White Rock – Die geheimen Oasen der Einheimischen

In dieser Reportagen Reihe von Vansecret, widmen wir uns besonderen Orten, Plätzen denen bisweilen nicht allzu viel Aufmerksamkeit zuteilwurde. Ihre Existenz ist in Reiseführern kaum oder gar dokumentiert ist und doch bestechen sie in ihrer Einzigartigkeit und sollten von jedem Vancouver Träumer mal besucht werden. In „Die geheimen Oasen der Einheimischen“ geht es genau um diese.

Vancouver besitzt viele Orte, an die es Vancouvertites zieht, um dem Großstadtrubel zu entfliehen. Obgleich man Momente der Zweisamkeit genießt oder einfach raus zum Nachdenken fährt. White Rock, eine kleine Hafenstadt 30 Kilometer südlich von Vancouver, ist einer dieser wunderbar romantischen Orte.
Die Stadt an der Küste der Semiahmoo Bay gehört zu den Suburbs Vancouvers und ist an drei Seiten vom Stadtteil Surrey umschlossen. Das Gebiet grenzt im Süden mit der Stayte Road an das Semiahmoo Indianer Reservat an. Einem Ureinwohnerstamm, deren Gruppierungen von den Lummni und Samish Stämmen abstammen.

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Lifestyle Vancouver Inside

Weihnachtsmarkt in Vancouver – deutsche Tradition in Kanada

Titelbild Weihnachtsmarkt in Vancouver

Weihnachtsmarkt in Vancouver – deutsche Tradition in Kanada

Glühwein, deutsche Spätzle, weihnachtliche Stimmung – ein Christkindlmarkts in Vancouver mit einer ordentlichen, originalen Portion deutschen Charme. Der „German Christmas Market“ auf dem Queen Elizabeth Theatre Plaza, 650 Hamilton Street, ist etwas ganz besonderes und einmaliges für die ganze Region – der einzige Weihnachtsmarkt, errichtet und geführt nach deutschem Vorbild. Damit ein jährliches Highlight für alle Vancouvertites. Der Markt ist für regionale Händler und Hersteller eine besondere Möglichkeit ihre Waren in weihnachtlicher Stimmung zu präsentieren und unter die Menschen zu bringen. Was als Kopie deutscher Tradition anmuten mag, ist die logische Fortführung deutscher Siedler und Traditionen in Kombination mit lokalen Eigenschaften Vancouvers. Den Markt, im Herz Vancouver Downtowns, gibt es jetzt seit 6 Jahren und erfreut sich jeden Tag zwischen 11 Uhr und 21 Uhr unter Einwohnern großen Beliebtheit. Der Weihnachtsmarkt in Vancouver startet jedes Jahr am 21. November und schließt um 18 Uhr am 24.12 – unserem Heiligen Abend. Anders als auf deutschen Weihnachtsmärkten ist bei dem Besuch des Weihnachtsmarkts in Vancouver, ein Ticket nötig. Das mag sicherlich befremdlich wirken, aber der Markt am Queen Elizabeth Park versteht sich als wirkliche Attraktion – Erwachsene (13+) sind mit $8 dabei, Kinder (7-12 Jahre) mit $4 und Kinder zwischen 0 – 6 kommen kostenlos rein .

#vancouverchristmasmarket #BC #vancouver #christmas

Ein von Jonathan Marohnic (@easyturbo) gepostetes Foto am

Weihnachtliche Attraktionen auf dem Weihnachtsmarkt in Vancouver

Der Markt hat während seiner Öffnung einen eigenen „Entertainment Schedule“, auf den sich Gäste über das laufende Programm informieren können. So reicht das Angebot von traditionellen europäischen Chören, über Folk Tanzgruppen, bis hin zur beliebten Vancouver „Christmas Singing competition“, um nur einige zu nennen! Für Kinder gibt es einige Weihnachtsmarkt typische Buden und Fahrgeschäfte. Die „Photo Hut“ Hütte, ist besonders beliebt bei den Vancouvern. Ausgestattet mit weihnachtlichen Accessoires und „Frohe Weihnacht“ – Botschaften in allen möglichen Sprachen, kann man sich ablichten lassen und seinen Besuch für die Nachwelt dokumentieren. Photo Booth mit Santa Claus Flair.

Eine der vielen deutschen Traditionen haben die Veranstalter des Weihnachtsmarktes in Vancouver neu interpretiert. Unser landestypisches Lebkuchenhaus basteln und backen, wird kurzerhand zur Lebkuchenmann und Frau Back und Dekoration – Aktivität und von einem Marktstand für die kleinen Gäste angeboten. Auf dem Weihnachtsmarkt in Vancouver tummeln sich 55 verschiedene Stände von lokalen Verkäufer. Zu den großen Sponsoren gehören Lindt und Haribo.

Haxe, Spätzle, Feuerzangenbowle – deutsche Leckereien satt

Ob Weihnachtsmarkt in Deutschland oder Weihnachtsmarkt in Vancouver, eines darf unter keinen Umständen zu kurz kommen – das Essen! So gibt es für Liebhaber der deutschen Küche das „Haxen Haus“, und das „Mandel Haus“ – natürlich die versprochenen Spätzle mit Jägersoße oder das Schnitzel im Nudelhaus oder Schnitzelhaus. Als Vertreter deutscher Backtradition steht das Verkaufspersonal von „Andy´s German Bakehaus und Café“ während der Winterzeit. In ihrer Hütte bieten sie Christstollen und Lebkuchengebäck an, und versorgen den typischen Einwohnern der Pazifikmetropole mit ausreichend Zucker zu den Festtagen. Für unseren obligatorischen Glühwein, oder „Mug Wine“, wie er auf Englisch liebevoll heißt, wird auch auf diesem Markt eine Pfand für den handbemalten Becher fällig, dieser beträgt 4 CAD $, oder man behält die Tasse als Andenken.

Eine Tradition, die man den Kanadiern erstmal nahe bringen muss. Deutsches Bier darf natürlich nicht fehlen! So gibt sich eine Delegation der von Johannes Haas gegründeten deutschen Privatbrauerei Krombacher die Ehre, und versorgt Vancouverttites mit Bier. Als besonderer Anreiz gibt es eine Reise für zwei nach Deutschland zu gewinnen, samt Brauereibesichtigung.
Auch, wenn für mich persönlich ein Weihnachten ohne Fleisch, wie ein Heilig Abend ohne Gans ist. Für unsere Veganer sei hier erwähnt, dass sich die Kanadier als einen Tribut zur deutschen Hauptstadt Berlin, mit der „Berlin Vegan Eatery & Spiked Nog“ – Hütte vor allem bei der gesund und vegan denkenden Bevölkerung einen Namen gemacht hat. Organisch und lecker, unter dem Brand „comfort Food“ versorgt das Team die Besucher mit veganen Bratwürsten, veganen Keksen und allem was dem veganen Herz mundet. Hier also meine wärmste Empfehlung!

Visit #Brezelhaus for a classic #GermanPretzel snack @vanchristmas ?? #traditional #delicious #festive

Ein von Vancouver Christmas Market (@vanchristmas) gepostetes Foto am

Aus dem Bereich Deko und Handarbeit vertritt „Käthe Wohlfahrt“ mit ihrer eigenen, nun schon 50 jährigen Firmengeschichte, deutsche Tradition auf dem Weihnachtsmarkt in Vancouver. Für Einwohner Nordamerikas der Inbegriff deutscher Handwerkskunst, ein ehrenvoller Vertreter!

Deutsche Weihnachtstradition im Herzen Kanadas, etwas ganz besonderes. Eine Tradition, die in Kanada noch nicht lange existiert, aber immer mehr zu einem festen Bestandteil wird und auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Deutscher Weihnachtsmarkt in Vancouver – mein Kanadahighlight im Dezember!

Lifestyle Vancouver

Pazifikmetropole – Shoppingmetropole

Robsonstreet, Shopping in Vancouver Bild Urheber Finn Markson

Pazifikmetropole – Shoppingmetropole – Shopping in Vancouver

Das Glitzern in den Augen der Frau, das Augenrollen des Mannes, beladen mit endlos schweren Tüten, bis zum Rand gefüllt mit Klamotten. Shopping, Shopping, Vancouver? Vancouver ist nicht nur eine Schönheit am Pazifik, sie gehört auch zu den Shopping Eldorados der Pazifikküste, in die jedes Jahr Millionen von Touristen strömen und natürlich viel Geld dort lassen.

Damit du nicht den Überblick verlierst, und auch bloß keine Gelegenheit auslässt, dich mit neuen schönen Dingen auszustatten, gibt es hier jetzt einen ausführlichen Überblick über die wichtigsten Adern der Stadt – Shopping in Vancouver.

Robson Street – Shopping in Vancouver Downtown

Die wohl wichtigste Flaniermeile Downtowns ist die Robson Street, deren Puls in Vancity wohl am lautesten schlägt. Gerade am Ende einer jeden Saison, wenn die Preise rapide sinken, zieht sie Einheimische wie Touristen in Heerscharen zum Einkaufsbummel- Shopping in Vancouver. Hier reiht sich ein Geschäft an das nächste, und bietet auch für männliche Einkaufsmuffel eine Menge an tollen Läden.

Neben den exklusiven Boutiquen wie „Svarofski“ und „Club Monacco“, reicht die Palette von international bekannten Marken wie Zara, Banana Republic, hin zu kanadischen Einzelhändlern wie „Le Chateau“ und „Plenty“. Für junge Damen gehören zu den ersten Anlaufstellen definitiv der Unterwäsche Ausstatter „Victoria Secret“ und das Modegeschäft „Forever21″, die ähnlich wie H&M mit günstiger Mode für eine junge Zielgruppe auffahren. Topadressen für den Mann sind das oben erwähnte „Banana Republic“, „J.Crew“ und „Canadian Roots“. Das Geschäft Roots bietet Outdoor Bekleidung und Mode im Stile eines nordischen Charakters. Für den Mittags-Snack bietet sich das „Cactus Club Café“ an. Eine ortsansässige Kette mit leckeren Club Sandwichen und natürlich, Bier aus der Region. An der Ecke Robson Street, Thurlow Street, findet man den wohl süßesten Cupcakeladen der Stadt, der sich unheimlich viel Mühe bei der Deko seiner leckeren Cupcakes gibt.

We love Sundays, especially when they are followed by holiday Mondays! #robsonlife #longweekend

Ein von Robson Street (@robsonstreet) gepostetes Foto am

Am östlichen Ende der Robson Street stößt man auf den Canada Place, ein Meeting Point für Einheimische und die Street Dance Szene Vancouvers. Anliegend Downtowns größte Shopping Mall – das Pacific Centre. Ein wirklich interessanter Bau, denn von der großen Mall ist von Außen nicht sonderlich viel zu sehen, denn der Großteil der über 100 Shops liegt im Untergrund versteckt. An sich ist die Mall nicht großartig aufregend, sie beherbergt nahezu die identischen Shops wie auf der Robson Street. So findet man dort ebenso ein H&M und einen Aldo Shoes Store – an dem, um an dieser Stelle alle männlichen Begleitungen zu informieren, man geschickt vorbei manövrieren sollte, denn hier gibt es hunderte von günstigen Schuhen. Der Haupteingang zur Mall findet sich 700 W Georgia St., und ist auf der einen Seite mit dem Luxuskaufhaus „The Bay“ per überdachter Brücke verbunden. South Granville Wer auf der Suche nach kleinen Fashion Stores und antiker, wie moderner Einrichtung ist, der wird zwischen Granville Street, im Herzen Vancouvers, bis zur südlichen gelegenen Granville Brücke fündig. Sie gehört zu den Premium Shopping Destination Vancouvers, und beherbergt auch eine Vielzahl von Art Galerien – diesem Umstand hat die Straße auch ihren Beinamen „Gallery Row“ zu verdanken. Wer früh anfängt und mit einem Frühstück gestärkt in den Einkaufstag starten will, der wird bei der familiengeführten Bäckerei mit Supermarkt „Meinhardt“ fündig. An den diesen Laden schließen sich die ersten Galerien wie der Windsor Gallery an. Weiter nördlich liegen an der Granville Street bekannte Theater wie das Orpheum. Nicht nur Anlaufstelle für Kultur, auch das Nachtleben Vancouvers spielt hier. Der Weg führt weiter an lokalen Mode Boutiquen und internationalen Designer Stuben bis zur Halbinsel Granville Island.  

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Lifestyle

Vancouvers ernsthaft gruselige Halloween Angelegenheiten

Halloween Pumpkin

Vancouvers ernsthaft gruselige Halloween Angelegenheiten

Abgerissene Gliedmaßen, blutig unterlaufende Augen, Vampirzähne, Monsterfratzen und die Schreie von Passanten, die in die Büsche gezogen werden.
Das alljährige Fest des Gruselns steht vor der Tür und auch Vancouver zelebriert den Schrecken seiner Einwohner auf ganz schaudernde Art und Weise.

Mimi: "Do you know what the difference between a million and a billion is?" Kimmy: "Well, 'M' is 13 and 'B' is 2 so … M minus B is …11?" . . – Kimmy Schmidt "Unbreakable Kimmy Schmidt" . Taken by Patrick King @instagramvancouver, a foggy night in downtown Vancouver, BC. I recommend everyone check out and follow @instagramvancouver's amazing feed. A great collection of beautiful photography taken around the Vancouver area. Excellent work ?. Thanks for the pic @instagramvancouver:) #canada #canadian #bc #britishcolumbia #vancouver #downtownvancouver #vancouverskyline #fog #foggy #foggynight #foggyvancouver #nature #beautiful #gorgeous Don't forget to tag #totescanadian to your photos for a chance to be featured.

Ein von Kevin (@totescanadian) gepostetes Foto am

Des Teufels Halloween Werk

Doch fangen wir das ganze ruhig an. Nicht nur zu Thanksgiving, auch zu Halloween in Vancouver spielen Kürbisse im Oktober eine besondere Rolle. In Kanada, wie hierzulande schnitzt man gruslige Grimassen in die Kürbisköpfe, erleuchtet sie von Innen, und stellt sie sich als mahnendes Statut vor die eigene Tür. Dieser Tradition, liegt eine sehr alte Geschichte zu Grunde. Der Teufel persönlich war am Tag vor Allerheiligen, dem heutigen Halloween, auf der Suche nach Seelen für seine Hölle. Er traf in einer urigen Kneipe, im tiefen Irland, auf einen Hufschmied namens Jack Oldfield. Ein sehr vertrunkener Geselle. So bot er dem Teufel seine Seele für einen letzten Drink. Der Teufel stimmte dem zu, da er aber keine Münze zum Bezahlen dabei hatte, verwandelte er sich selbst in eine und bezahlte. Jack war jedoch nicht dumm, er schnappte sich die Münze und legte sie mit einem Silberkreuz zusammen in seine Geldbörse. Der Teufel war gefangen und konnte sich nicht mehr in seine wahre Gestalt verwandeln. Jack handelte mit dem Teufel einen Deal aus. Er wollte ewig vom Teufel in Frieden gelassen werden und würde Luzifer dafür wieder freilassen. Der Teufel willigte ein, was blieb ihm auch anderes übrig. Als Jack viele Jahre später als alter Mann starb, wollte der Himmel ihn nicht und der Teufel wollte mit dem Trunkenbold auch nichts mehr zu tun haben. Er bekam von Satan ein Stück Kohle, welches ihm angezündet als kleines Licht diente. Er höhlte eine Rübe aus und erleuchtete sie von innen mit dem Stück Kohle. Seither wandelt Jack O`Lantern zwischen den zwei Welten im ewig, dunklen Nichts.

Aus der Geschichte wurde der Halloween-Kürbis Brauch und die Siedler brachten die Tradition nach Amerika und Kanada. Auch in Vancouver hielt der Brauch zu Halloween Einzug. Man schnitzt seither die gruseligsten Fratzen in die Kürbisse und stellt sie auf der Terrasse auf. In der Umgebung Vancouvers pilgern die Familien vor allem zur „Southlands Farm“ (6767 Balaclava Street, Vancouver) und zur „Richmond Country Farm“ in 12900 Steveston Hwy, Richmond). Dort zieht es jährlich tausende Besucher hin, um sich für den Oktober, Thanksgiving und vor allem für Halloween mit Kürbissen einzudecken.

Doch Halloween in Vancouver hat nicht nur für seine kleinen Gespenster etwas zu bieten. Auch für wahre Halloween Liebhaber gibt es unzählige Gänsehaut Möglichkeiten. Es gibt Touren durch echte Leichenhallen, Freizeitparks, randvoll mit übernatürlichem Geister und Grusel Attraktionen und viele „Haunted Houses“ – Vancouvers wahre Geisterhäuser. Die meisten Angebote sind für erwachsene Kinder ausgelegt, wer Nachts also gern mal schlecht träumt, der sollte es sich vielleicht mit einer „Pumpkin Spice Latte“ gemütlich machen und Halloween aussetzen?

Gruseln bis der Arzt kommt – oder die Mörderpuppe?

Ein großartiges Erlebnis halten „The Vancouver Trolley Company“ und „Vancouvers Police Museum“ parat. Wenn die Sonne untergegangen ist, die ersten Schatten über die Straßen huschen und sich ein Hauch von Gruselnebel auf die Straßen gelegt hat, holt der Trolley seine „Gäste“ für die Nacht. Die Touren finden jedes Jahr 14 Tage vor Halloween statt. Abgehholt werden die Mitreisenden von dem Oldtimer Bus der Trolley Company. Die Fahrt führt zu den gruseligsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

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Ein Tourguide informiert über gruselige Geschichte, wie die des „Castelanni Milkshake“ Mörders, der „Lady in Red“ aus dem Fairmont Vancouver Hotel und über einige weitere wahre Gruselbegebenheiten der Stadt. Stopps der Tour sind die Mountainview Leichenhalle, wo bis heute mehr als 15.000 Leichen seziert wurden. Die Veranstalter warnen, denn hier sind in der Vergangenheit auch schon einmal Leute während der Tour in Ohnmacht gefallen. Gruseltickets gibt es ab 40 CAD $ und Gäste müssen über 13 Jahre alt sein.

Natürlich sei hier der eingangs erwähnte Grusel-Vergnügungspark erwähnt. Der Veranstalter selbst tituliert sich als „Western Canada´s Scariest Haunt“, Grund genug dem Grusel eine Chance zu geben. Insgesamt beherbergt der Park 7 Geisterhäuser, 15 Fahrgeschäfte und die Attraktionen „The Monsters of Schlock“ und die „Radiant Heat Show“. Der Park „Fright Nights“ ist wohl die Halloween Topattraktion in Vancouver. Ob der durchgedrehte Doktor im Asylum seinen Gästen wirklich eine Gehirnwäsche verpasst?

Last night. Today. #vancouver

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Besonders gruselig fand ich die Jackie, die wohl bekannteste Gruselpuppe – keine schönen Erinnerungen, alleine, verängstigt und keine Möglichkeit wegzulaufen – diese eine fiese Mörderpuppe verschafft mir heute noch Gänsehaut. Vor Halloween hat der Park extra lang geöffnet und fährt noch mit besonderen Events und Shows auf, wie der „Radiant Heat Fire Troupe“ Feuershow. Der Veranstalter unterscheidet zwei Ticket Kategorien. Den sogenannten „FrightPass“ und den „Rapid Pass“. Mit dem FrightPass seid ihr an einem Wocheneden mit 37 $ CAD dabei. Zutritt zu allen Häusern und Fahrgeschäften des Parks inklusive. Mit dem Rapid Pass, der gut 50$ CAD teurer ist, erspart ihr euch einzig viel Zeit beim Anstehen, da es eine bevorzugte Fast Line für Rapid Pass Besitzer gibt. Am Wochenende eine durchaus lohnende Investition, unter der Woche sind die Schlangen aber auszuhalten – dauert ab und zu die verängstigten Menschen aus den Häusern abzutransportieren! Der Park in Vancouvers Playland macht Albträume wirklich real und das Beste, der Park liegt in der gruseligsten Gegend Vancouver – Hastings.

Das wohl exklusivste Gruselszenario zu Halloween in Vancouver erhaltet ihr im „Fearmongers Haunted House“. Ein Geisterhaus, das jedes Jahr mit einem neu gestalteten Themen Grusel auf seine Gäste wartet. Dieses Jahr steht der Grusel zwischen Halloween und November, unter dem Motto: „Myths and Monsters“ der griechischen Mythologie. Hier sind nicht nur die Schauspieler wirklich gruselig, auch die Preise haben mich gegruselt. So ist man mit stolzen 66 kanadischen Dollar dabei. Für weitere 20 Dollar mehr erhält man Zutritt zur VIP Lounge, gesponsert von der Granville Island Brauerei. Kann man machen, muss man aber auch nicht.

Weitere sehenswerte Gruselattraktionen zu Halloween in Vancouver

„Kein Zutritt zum Geisterhaus wenn Sie unter Asthma leiden, Herzprobleme haben, anfällig für Anfälle sind, Körperliche Beschwerden haben, Atemwegserkrankungen, oder unter sonstigen Arten von medizinischen Problemen leiden, sie schwanger sind, unter einer Form von Geisteskrankheit leiden oder Klaustrophobie haben“.

Na, wenn das nicht nach einer Menge Spaß klingt. Die Metropolis Mall in Metrotown, im Süden Vancouvers, lädt jedes Jahr unzählige Gäste inmitten ihrer Mall zu einem grusligen Einkaufserlebnis ein. Auf 7000 Quadratmetern in der Mall gibt es zu einem Shoppingerlebnis das passende Gruselerlebnis on top! Die Veranstalter der von „The Asylum at Gravecouver“ versprechen auf ihrer Webseite, dass es dieses Jahr „bigger and badder“ als jemals zuvor wird! Die Tickets sind mit 13 $ günstig, wer auch hier nicht warten mag, der ist mit einem 20$ VIP Ticket dabei.

Ebenfalls sehenswert und eigentlich schon ein Muss für die Kleinen, der „Stanley Park Ghost Train“. Jedes Jahr zu dieser Zeit verwandelt sich der berühmte Stanley Park „Minature Train“, in einen liebevoll dekorierten Geister Zug. Die Fahrt führt durch den nächtlichen Stanley Park. Untote, themenabhängige Dekorationen und Grusel Überraschungen an vielen Ecken. Dieses Jahr steht der Zug unter dem Motto: Horror Classics, als haltet euch vor Dracula und Frankenstein in Acht! Kids zwischen 3 und 17 Jahren fahren für 8$ mit, Senioren auch und Erwachsene müssen für die Zugfahrt 11$ zahlen.

Ghost train in Vancouver! #halloween #Vancouver #Vancouvertrip #ghosttrain #stanleypark #stanleyparkghosttrain

Ein von Kate Elizabeth (@kate.elizabeth.xo) gepostetes Foto am

Das „The Zombie Syndrome Theatre Adventure“, ist eine Mischung aus interaktiven Theater und Geocaching zu Halloween in Vancouver. Ein Alien läuft seit seinem Raumschiffabsturz durch die Straßen Vancouvers und infiziert Fußgänger mit einem schrecklichen Zombie Virus. Jetzt ist es an uns, per GPS fähigen Telefons Hinweise aufzuspüren und die Zombie Epidemie einzudämmen, ehe es zu spät ist. Achtet also auf eure Mitmenschen, ehe ihr euch ohne Arm und Hände seht.

In diesem Sinne, passt auf eure Extremitäten auf, genießt den Horror der Nacht und feiert Halloween in Vancouver auf einen der vielen 19+ Partys Downtown. Halloween Costume Ball in der Science World, „The Lost Souls of Gastown“, Ghost Ship Cruise oder die „Parade of Lost Souls Trickster´s Treat“, um nur die Beliebtesten zu nennen. Süßes oder Saures, wir wünschen allen Lesern und Vancouver begeisterten Happy Halloween!

Sehenswürdigkeit

Gastown – Old Gassy´s Town

Jack Deightons in Gastown

Gastown – Old Gassy´s Town

Der Seemann Jack Deighton aus Yorkshire, eröffnete 1867 den ersten Saloon in der Burrard Inlet Area und schuf damit das Zentrum eines ganzen Stadtteils, das bis heute von Touristen wie Einheimischen für seinen urigen Charakter besucht und geliebt wird.

Schnell wuchs um den Salon vom alten Deighton, der von seinen Stammgästen auch liebevoll „Gassy Jack“ genannt wurde, ein Distrikt heran, welches für die im Hafen arbeitenden Männer abends zu einer der Anlaufstelle schlecht hin wurde. Es zog aber nicht nur Menschen aus der hart arbeitenden Arbeiterschicht her, auch Kapitäne von Segelschiffen aus aller Welt, samt Besatzung, besuchten den Saloon und umliegende Establishment für das feierliche Abendbier. Der nach seinem Gründer benannte Stadtteil Gastown, wuchs schnell zu einem der Handels – und Gewerbezentren Vancouvers heran; aber auch die Canadian Pacific Railway fand parallel zur Water Street im Jahr 1886 hier ihr Ende. So entstanden um Gastown auch riesige Lagerhäuser und Verarbeitungsstätten für Holz und andere Rohstoffe, die bis heute noch erhalten sind.
Das eigentlich sehr sumpfige Gebiet zwischen False Creek und Burrard Inlet, wurde dank vieler kleiner Brücken überwunden, und zum Teil mit dem anfallenden Müll aus der Industrie aufgeschüttet und gefestigt.

Noch im gleichen Jahr viel das noch sehr junge Viertel dem großen Brand von Vancouver zum Opfer und brannte nahezu vollständig nieder. Doch es wurde gänzlich wieder aufgebaut. Auf Grund seiner wichtigen Lage wuchs Old Gassy´s Gastown unaufhaltsam weiter. Die strategische Lage, auch als Dreh und Angelpunkt zu Nord und West Vancouver, machten es für viele Kaufmänner sehr wichtig. Noch heute fahren von hier aus die „West Vancouver Ferries„, mit denen man schnell von Vancouver Downtown, nach North und West Vancouver gelangt.
Die Tickets sind günstig zu haben, und in den Abendstunden hat man einen unglaublichen Blick, auf die erleuchtete Skyline Vancouvers. Von hier aus gelangt man auch direkt zum Anleger Londsdale Quay Market, einem der wichtigsten Märkte West Vancouvers. Neben Institutionen wie den Fleck Brothers, die hier Papier und Holzverarbeitung groß machten, hatte auch die Hudson´s Bay Company ihre Lagerhäuser am Burrard Inlet stehen.

Im Zentrum einzigartiger Geschichte

Gastown gehörte als das Zentrum für Handel und Wirtschaft zu einer sehr wichtigen Institution Vancouvers, und beherbergte mit seinen über 300 lizensierten Trinkstätten der Zwölf Block Area, noch vor Granville, die größte Zusammenkunft von Trinkmöglichkeiten.

Doch zog auch an Vancouver und Umgebung, 1930 die „Great Depression“ nicht spurlos vorbei. Viele der ansässigen Handelsfirmen mussten schließen, und zugehörige Lagerhäuser verfielen der Zeit. Zudem machte der Amüsierindustrie in Gastown, auch das heranwachsende billig Dependenz „Skid Row“ zu schaffen, die mit ihrem billig Bier und noch billigeren Absteigen die ganze Kundschaft raubten. Mit den 1960ern erkannte eine Vielzahl den historischen Charakter der Stadt und fing an, längst einsturzgefährdete Gebäude und Lagerhäuser im Stile der Vergangenheit zu restaurieren. So steht Jack Deightons Lebensmittelpunkt, seit 1972 unter Denkmalschutz und wird seitdem liebevoll in Stand gehalten. Heute beherbergen die viktorianischen Lagerhäuser viele hochklassige Restaurants, Boutiquen und Kunstgalerien. Aber auch die teils von alten ansässigen Familien geführten Souvenirläden mit klassischen Mitbringsel für die Familie, sind ein Muss für jeden Touristen. Der urige Charakter des Stadtteils ist bis heute erhalten, trotz der Metropol Gebäude, die im Hintergrund glitzern, finden sich an nahezu jeder Ecke kleine historische Besonderheiten.

Zur Mittagszeit strömen viele Geschäftstätige aus den umliegenden Gebäuden nach Gastown. Etwa um am „Marple Tree Square“ im Vera´s, Vancouvers besten Chilli Cheese Burger, den „Baja“ zu essen oder den Hunger mit dem „Four Cheese“ zu stillen. Für kleines Geld bekommt ihr hier echt einen leckeren Snack!

Dampfende Uhren und gefüllte Whiskey Fässer

Für alle, die auch hier auf der Suche nach den Top Sehenswürdigkeiten sind, die finden am gleichen Ort eine Statue vom 1875 verstorbenen Jack Deightons, der bis kurz vor seinem Tod den Saloon „Deighton House“ führte. Unter Einheimischen erzählt man sich, dass Captain Jack Deightons bei seiner Anreise nur seine Klamotten am Leib und ein Fass gefüllt mit Whiskey hatte. Er versprach den Arbeitern aus dem anliegenden Sägewerk, so viel Whiskey, wie sie nur trinken können, um im Gegenzug dafür ihm seinen ersten Saloon zu bauen – die Bar wurde in den ersten 24 Stunden nach seiner Ankunft fertiggestellt.

Gut 500 Meter entfernt steht die weltweit erste, einzigartige und Top 10 Sehenswürdigkeit Vancouvers – die mit Dampf betriebene „Steam Clock“. Sie steht an der Ecke zu Cambie St. und Water Street seit den 1870er-Jahren und pfeift dampfend alle Viertelstunde. Hier kann man auch zu den abendlichen Sommerstunden einzigartige Bilder machen. Gerade hier vor lassen sich viele Einheimische in Brautkleid und Anzug ablichten – eine traditionelle Erinnerung.

Gastown hat neben einigen erstklassigen Pubs und Bars, deren Karten alle erstklassigen Gastown Whiskey führen, auch Schnellrestaurants zu bieten. So kann ich „Meat&Bread“ empfehlen, da spürt man noch die Liebe, die im „Sandwich“ steckt und der simple Name ist überhaupt nicht Programm.

Das Sandwich „Burmesechicken – mit Bohnensprossen und Papaya Salat“ hat es uns wirklich angetan. Allein die Art und Weise wie es serviert wird, überhaupt nicht aufgeregt oder übertrieben edel – hier steht wirklich der Geschmack im Vordergrund. Den Laden findet ihr 370 Cambie Street in Gastown und wer noch nach einem Nachtisch sucht, der wird im „Soft Peaks Ice Cream“ Laden auf der Alexander Street fündig. Auch wenn man in dem Laden das Gefühl einer Starbucks Kopie nicht loswird, das angebotene Eis mit diversen frischen Zutaten hat mich einfach überzeugt. Das Ausprobieren lohnt sich an dieser Stelle!

Passend zu Halloween gibt es dieses Jahr ein „Pumpkin Spiced Pie Ice“. Was ein Traum im Oktober!

Zwischen Whiskey und Wein

Wie anfangs erwähnt, hat Gastown traditionell bedingt einiges an Bars/Pubs zu bieten und ist damit optimal als abendlicher Anlaufpunkt zu empfehlen. An dieser Stelle sei aber auch erwähnt, dass es zwar exzellente Läden gibt, die preislich aber meist in einer anderen Liga spielen. Aus diesem Grund, hier nur eine kleine Auswahl an Bars. Auf einen Laden auf den man unweigerlich auf der Suche nach einem Platz am Abend stößt, ist das zu jeder Zeit gut gefüllte „Pourhouse Restaurant“. Zu den Speisen und Snacks auf der Karte kann ich wenig sagen, aussehen tun sie alle großartig, die Preise sind ebenso groß, geschmacklich habe ich aber keine Erfahrung zum Teilen.

Authentische Biere und vor allem selbst entwickelte Cocktails haben sie aber allerhand. So hat mir das „Talisman Pale Ale Bier“, der ortsansässigen „Strange Fellows Brewing“ sehr geschmeckt, und ist mit seinen 6,6 CAD $, auch noch im kanadischen Rahmen. Aber auch der mit Whiskey angerührte „White Manhattan“ ist ein klasse schmeckender Abendtrunk – was ein altes Wort. Eine weitere Topadresse für Bierliebhaber und neugierige wissens(durstige) unter euch ist das „The Diamond“ Ecke Powell Str. – die asiatisch angehauchte Küche serviert viele einzigartige Cocktails, so wie den „Thermonuclear Daquiri“ und Biere, die wirklich das Portmonee schonen. So liegen die Preise hier zwischen 5 und 8 CAD $ und haben auch ein zwei echte Schätze zu bieten, so wie das „The Diamond’s Grapefruit ‘Radler’”.

Am Ende ist Gastown vielschichtiger als man denkt, denn ich hätte unter keinen Umständen mit einem „Berliner Weiss in Vancouver“ gerechnet. So bietet das Viertel allen Neugierigen eine passende Location für Tag und Nacht und ist ein Must-See auf jeder Reiseliste!

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