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Sehenswürdigkeit Vancouver

Granville Island – Hummer á la Art!

Granville Island Entrance

Granville Island – Hummer á la Art

Granville Island – eine Insel inmitten einer Stadt – eine Künstler Oase, bunter Public Market, Kunst und Brauerei. Auf Granville Island, tummelt sich südwestlich von Downtown unter einer Brücke, eine ganz eigene Subkultur.

Das ehemalige Industriegelände sah sich 1950, durch zunehmenden Zerfall, vor dem Aus. Mit den 70er Jahren erfand man es neu, und interpretierte es als den Mittelpunkt einer modernen Künstler und Handwerkszene. Um die ehemalige Zementfabrik spielt sich heute das meiste Geschehen ab. Neben diversen Handwerksbetrieben, Schuhmachern, Juwelieren, aber auch einer eigenen Brauerei – beherbergt die Insel den bekannten „Public Market“, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Zwischen Pampelmusen und Hummer

An keinem anderen Ort in Vancouver herrscht ein bunteres Händlertreiben – die Stadt selbst bezeichnet den Public Market, als „der Edelstein in der Inselkrone“. Einer Aussage, der ich kompromisslos zustimmen kann. Ganz egal ob man als hungriger Tourist durch die Hallen des Public Market zieht, als Gourmetkoch auf der Suche nach einem neuen 4-Sterne Menü ist oder ganz einfach nur sich dem faszinierenden Treiben hingeben will – der Markt bietet hunderte von Möglichkeiten. Zwischen den bunten Haufen von frischem Obst, tummeln sich auch lokale Händler, wie das „A La Mode“. Die hausgemachten Pie´s schmecken wie bei Mama, und der „Holiday Turkey Pie“, ist besonders zu Thanksgiving bei Einheimischen beliebt.

Granville Island Public Market

Bildurheber Finn Markson

Der Markt hat eine riesige Auswahl an frischen Früchten und Gemüse. Die vornehmlich asiatischen Großhändler beliefern die feinsten Restaurants der Stadt, mit unglaublich frischem Obst, wie Gemüse. Pampelmusen, Erdbeeren, exotische Urwald Früchte oder Gemüse aus lokalen Anbauregionen. Zu einer lokalen Bekanntheit brachte es der aus der Region stammende „Chilliwack River Valley Natural“ Honig – natürlich von glücklichen Vancouver Bienen! Aus dem Fraser Valley stammende Bauern beliefern die Imbisse des Marktes.

Granville Public Market Obst und Gemüse

Bildurheber Finn Markson

Der Granville Island Public Marktet ist nicht nur für seine pflanzlichen Erzeugnisse bekannt. Hier und das bestätigen Top Gastronomen der ganzen Stadt, gibt es den frischsten Fisch Vancouvers. Die Fischer aus ganz British Columbia beliefern Händler, mit von der Küste stammenden Meeresfrüchten und Schalentieren – frischer Lachs, wild oder aus der See, geräuchert oder pur aus dem Meer. Einrichtungen wie „Longliner Seafoods“ oder „Seafood City“, um nur einige der größeren zu nennen, prägen das Bild des Fischmarktes. Hier lohnt sich aber auch ein Blick auf kleine Stände, die meist etwas teurer sind, aber dafür mindestens genauso qualitativ hochwertige Fische aus verantwortungsvoller Quelle beziehen.

Trout for dinner! #trout #yvreats #yvr #vancouver #granvilleislandpublicmarket #granvilleisland

Ein von Sarah – SBS (@sapphire.citrus) gepostetes Foto am

Deutsche Hausmannsküche und internationale Cuisine Essen ist meine Leidenschaft und auch hier fand ich großartiges Essen zu kleinen Preisen. Mein Lieblingsladen im Markt, das „Curry2U“, bietet indisches „Comfort food“. Das Chicken Curry ist super lecker und nur zu empfehlen. Hier wird auch das Portemonnaie geschont. Die Einflüsse von internationalen Einsiedlern lassen sich überall spüren. Im „Kaisereck Delicatessen“ findet jeder seine Wiener Wurst – sogar eine Bratwurst haben sie im Angebot. Bekannt ist der Laden für seine Hotdogs mit Sauerkraut. Burritos und Taco Salad, Mexican food, here I come – das und viele weitere Spezialitäten der südlichen Staaten Amerikas gibt es bei „La Tortilleria“. Eine authentische Mexikanische Cuisine in dem Foodcourt des Marktes. In diesem Abschnitt stehen auch diverse weitere Imbissbuden. Einige, vornehmlich asiatische Schnellimbisse, Hotdog´s in allen Variationen, italienische Pizza und natürlich Burger finden sich dort auch. Zwar habe ich das schon an anderer Stelle mal erwähnt, aber was mich wirklich beeindruckt hat, war der Donut Stand: „Lee’s Donuts“. Ich hätte nie erwartet, dass die Kombination solch geschmacksfremder Zutaten, solch hervorragend leckere Donuts schafft. Der „Hot Honey-Dip“- Donut, sowie der „Pumpkin Cake“- Donut, gehören zum saisonalen Angebot im Oktober. Ganzjährig gibt es Donuts mit deutscher Schokolade oder mit Marmelade gefüllt.

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Auch für Vierbeiner und andere Haustiere hat Granville Island etwas ganz Besonderes zu bieten. Im „Woofles and Meowz“, einem alten Güterwaggon mit anschließendem Geschäft, gibt es viele liebevolle und in Handarbeit hergestellte Kekse für Hund und Katze. Die täglich frisch gebackenen Leckerlies sind organisch und nachhaltig – selbstverständlich. Selbst wenn man keinen Hund hat, einen Blick reinwerfen sollte man.

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Sehenswürdigkeit

Gastown – Old Gassy´s Town

Jack Deightons in Gastown

Gastown – Old Gassy´s Town

Der Seemann Jack Deighton aus Yorkshire, eröffnete 1867 den ersten Saloon in der Burrard Inlet Area und schuf damit das Zentrum eines ganzen Stadtteils, das bis heute von Touristen wie Einheimischen für seinen urigen Charakter besucht und geliebt wird.

Schnell wuchs um den Salon vom alten Deighton, der von seinen Stammgästen auch liebevoll „Gassy Jack“ genannt wurde, ein Distrikt heran, welches für die im Hafen arbeitenden Männer abends zu einer der Anlaufstelle schlecht hin wurde. Es zog aber nicht nur Menschen aus der hart arbeitenden Arbeiterschicht her, auch Kapitäne von Segelschiffen aus aller Welt, samt Besatzung, besuchten den Saloon und umliegende Establishment für das feierliche Abendbier. Der nach seinem Gründer benannte Stadtteil Gastown, wuchs schnell zu einem der Handels – und Gewerbezentren Vancouvers heran; aber auch die Canadian Pacific Railway fand parallel zur Water Street im Jahr 1886 hier ihr Ende. So entstanden um Gastown auch riesige Lagerhäuser und Verarbeitungsstätten für Holz und andere Rohstoffe, die bis heute noch erhalten sind.
Das eigentlich sehr sumpfige Gebiet zwischen False Creek und Burrard Inlet, wurde dank vieler kleiner Brücken überwunden, und zum Teil mit dem anfallenden Müll aus der Industrie aufgeschüttet und gefestigt.

Noch im gleichen Jahr viel das noch sehr junge Viertel dem großen Brand von Vancouver zum Opfer und brannte nahezu vollständig nieder. Doch es wurde gänzlich wieder aufgebaut. Auf Grund seiner wichtigen Lage wuchs Old Gassy´s Gastown unaufhaltsam weiter. Die strategische Lage, auch als Dreh und Angelpunkt zu Nord und West Vancouver, machten es für viele Kaufmänner sehr wichtig. Noch heute fahren von hier aus die „West Vancouver Ferries„, mit denen man schnell von Vancouver Downtown, nach North und West Vancouver gelangt.
Die Tickets sind günstig zu haben, und in den Abendstunden hat man einen unglaublichen Blick, auf die erleuchtete Skyline Vancouvers. Von hier aus gelangt man auch direkt zum Anleger Londsdale Quay Market, einem der wichtigsten Märkte West Vancouvers. Neben Institutionen wie den Fleck Brothers, die hier Papier und Holzverarbeitung groß machten, hatte auch die Hudson´s Bay Company ihre Lagerhäuser am Burrard Inlet stehen.

Im Zentrum einzigartiger Geschichte

Gastown gehörte als das Zentrum für Handel und Wirtschaft zu einer sehr wichtigen Institution Vancouvers, und beherbergte mit seinen über 300 lizensierten Trinkstätten der Zwölf Block Area, noch vor Granville, die größte Zusammenkunft von Trinkmöglichkeiten.

Doch zog auch an Vancouver und Umgebung, 1930 die „Great Depression“ nicht spurlos vorbei. Viele der ansässigen Handelsfirmen mussten schließen, und zugehörige Lagerhäuser verfielen der Zeit. Zudem machte der Amüsierindustrie in Gastown, auch das heranwachsende billig Dependenz „Skid Row“ zu schaffen, die mit ihrem billig Bier und noch billigeren Absteigen die ganze Kundschaft raubten. Mit den 1960ern erkannte eine Vielzahl den historischen Charakter der Stadt und fing an, längst einsturzgefährdete Gebäude und Lagerhäuser im Stile der Vergangenheit zu restaurieren. So steht Jack Deightons Lebensmittelpunkt, seit 1972 unter Denkmalschutz und wird seitdem liebevoll in Stand gehalten. Heute beherbergen die viktorianischen Lagerhäuser viele hochklassige Restaurants, Boutiquen und Kunstgalerien. Aber auch die teils von alten ansässigen Familien geführten Souvenirläden mit klassischen Mitbringsel für die Familie, sind ein Muss für jeden Touristen. Der urige Charakter des Stadtteils ist bis heute erhalten, trotz der Metropol Gebäude, die im Hintergrund glitzern, finden sich an nahezu jeder Ecke kleine historische Besonderheiten.

Zur Mittagszeit strömen viele Geschäftstätige aus den umliegenden Gebäuden nach Gastown. Etwa um am „Marple Tree Square“ im Vera´s, Vancouvers besten Chilli Cheese Burger, den „Baja“ zu essen oder den Hunger mit dem „Four Cheese“ zu stillen. Für kleines Geld bekommt ihr hier echt einen leckeren Snack!

Dampfende Uhren und gefüllte Whiskey Fässer

Für alle, die auch hier auf der Suche nach den Top Sehenswürdigkeiten sind, die finden am gleichen Ort eine Statue vom 1875 verstorbenen Jack Deightons, der bis kurz vor seinem Tod den Saloon „Deighton House“ führte. Unter Einheimischen erzählt man sich, dass Captain Jack Deightons bei seiner Anreise nur seine Klamotten am Leib und ein Fass gefüllt mit Whiskey hatte. Er versprach den Arbeitern aus dem anliegenden Sägewerk, so viel Whiskey, wie sie nur trinken können, um im Gegenzug dafür ihm seinen ersten Saloon zu bauen – die Bar wurde in den ersten 24 Stunden nach seiner Ankunft fertiggestellt.

Gut 500 Meter entfernt steht die weltweit erste, einzigartige und Top 10 Sehenswürdigkeit Vancouvers – die mit Dampf betriebene „Steam Clock“. Sie steht an der Ecke zu Cambie St. und Water Street seit den 1870er-Jahren und pfeift dampfend alle Viertelstunde. Hier kann man auch zu den abendlichen Sommerstunden einzigartige Bilder machen. Gerade hier vor lassen sich viele Einheimische in Brautkleid und Anzug ablichten – eine traditionelle Erinnerung.

Gastown hat neben einigen erstklassigen Pubs und Bars, deren Karten alle erstklassigen Gastown Whiskey führen, auch Schnellrestaurants zu bieten. So kann ich „Meat&Bread“ empfehlen, da spürt man noch die Liebe, die im „Sandwich“ steckt und der simple Name ist überhaupt nicht Programm.

Das Sandwich „Burmesechicken – mit Bohnensprossen und Papaya Salat“ hat es uns wirklich angetan. Allein die Art und Weise wie es serviert wird, überhaupt nicht aufgeregt oder übertrieben edel – hier steht wirklich der Geschmack im Vordergrund. Den Laden findet ihr 370 Cambie Street in Gastown und wer noch nach einem Nachtisch sucht, der wird im „Soft Peaks Ice Cream“ Laden auf der Alexander Street fündig. Auch wenn man in dem Laden das Gefühl einer Starbucks Kopie nicht loswird, das angebotene Eis mit diversen frischen Zutaten hat mich einfach überzeugt. Das Ausprobieren lohnt sich an dieser Stelle!

Passend zu Halloween gibt es dieses Jahr ein „Pumpkin Spiced Pie Ice“. Was ein Traum im Oktober!

Zwischen Whiskey und Wein

Wie anfangs erwähnt, hat Gastown traditionell bedingt einiges an Bars/Pubs zu bieten und ist damit optimal als abendlicher Anlaufpunkt zu empfehlen. An dieser Stelle sei aber auch erwähnt, dass es zwar exzellente Läden gibt, die preislich aber meist in einer anderen Liga spielen. Aus diesem Grund, hier nur eine kleine Auswahl an Bars. Auf einen Laden auf den man unweigerlich auf der Suche nach einem Platz am Abend stößt, ist das zu jeder Zeit gut gefüllte „Pourhouse Restaurant“. Zu den Speisen und Snacks auf der Karte kann ich wenig sagen, aussehen tun sie alle großartig, die Preise sind ebenso groß, geschmacklich habe ich aber keine Erfahrung zum Teilen.

Authentische Biere und vor allem selbst entwickelte Cocktails haben sie aber allerhand. So hat mir das „Talisman Pale Ale Bier“, der ortsansässigen „Strange Fellows Brewing“ sehr geschmeckt, und ist mit seinen 6,6 CAD $, auch noch im kanadischen Rahmen. Aber auch der mit Whiskey angerührte „White Manhattan“ ist ein klasse schmeckender Abendtrunk – was ein altes Wort. Eine weitere Topadresse für Bierliebhaber und neugierige wissens(durstige) unter euch ist das „The Diamond“ Ecke Powell Str. – die asiatisch angehauchte Küche serviert viele einzigartige Cocktails, so wie den „Thermonuclear Daquiri“ und Biere, die wirklich das Portmonee schonen. So liegen die Preise hier zwischen 5 und 8 CAD $ und haben auch ein zwei echte Schätze zu bieten, so wie das „The Diamond’s Grapefruit ‘Radler’”.

Am Ende ist Gastown vielschichtiger als man denkt, denn ich hätte unter keinen Umständen mit einem „Berliner Weiss in Vancouver“ gerechnet. So bietet das Viertel allen Neugierigen eine passende Location für Tag und Nacht und ist ein Must-See auf jeder Reiseliste!

Vancouver

Davie Street – kunter buntes Vancouver

Davie Street

Davie Street – kunter buntes Vancouver

Längst ist sie als multikulturelle Weltmetropole bekannt, und keine Stadt im Westen Nordamerikas, lebt das Thema Toleranz mehr als Vancouver. Ihre Bewohner feiern den liberalen und fortschrittlichen Zeitgeist zu jeder Möglichkeit – und das in allen erdenklichen Farben.

Doch keine Straße der Stadt verkörpert das nach Außen getragene Image mehr, als diese eine – die Rede ist von Davie Street. Dem Herz der Homosexuellen, Transsexuellen, Bisexuellen, Pansexuellen und heterosexuellen Community Vancouver. In keinem Stadtteil trifft man auf mehr Offenheit gegenüber dem anderen Geschlecht als hier.

davievillage

Davie Street liegt im südlichen Teil Vancouvers und erstreckt sich vom östlichen Teil, bis zum westlichen Teil Downtowns. Sehenswert und ein absolutes Muss für alle Touristen ist der in Regenbogen Farben gestrichene Zebrastreifen Ecke Davie und Bute Street. Der wirklich erste und einzige Regenbogenstreifen auf den Straßen Kanadas. Ein Stück Stolz, das anlässlich der Vancouver Pride Parade 2013 entstand und seither für viele, die Attraktion im Davie Village ist. Für die erste Pause stehen passend zum Zebrastreifen, Bänke und Stühle im Regenbogenmuster zur Verfügung.

Davie Street gets better every time you go up it #VanCity #Vancouver

Ein von panicdots (@panicdots) gepostetes Foto am

Bunt gemischter Salat

Neben dieser kleinen Möglichkeit hat die liberale Straße, Unmengen an internationalen Spezialitäten zu kleinen Preisen zu bieten. Wenn einem nach einem deutsch-türkischen Erlebnis ist, der sucht das Stück bekannte Heimat in der Vielzahl an „Donair“ Buden, so wie 1170 Davie Street beim „Donair King“. Der Döner unterscheidet sich so gut wie gar nicht von dem zu Hause, dennoch sehr lecker, vielleicht gerade deswegen. Unzählige Starbucks Coffee Stores reihen sich an Thai Imbisse, Italiener, die alle natürlich die beste Pizza haben und indische, wie griechische Restaurants. Jeden Mittag bilden sich hier endlose Schlangen. Ich muss gestehen, während meiner Reise habe ich viel mexikanisch gegessen. Das „Molli Cafe“ liegt an der Kreuzung Burrard St. und hat für ein paar Loonies Tagessuppen, sowie diverse mexikanische Brotspezialitäten im Angebot. Die französisch-deutsche „La Brasserie“, 1091 Davie Street, ist unter Village Bewohnern sehr beliebt – vor allem das Beef Tartar sollte man probiert haben. Trotz der rustikalen Zutaten, geben sich die Köche Mühe bei der Vorbereitung von Speisen und suchen den persönlichen Kontakt zu ihren Gästen. Preislich muss man hier ein paar Abstriche machen, aber das Essen bleibt top. Natürlich darf das Stück deutsche Heimat auch hier nicht fehlen, zum Essen gibt’s ein Paulaner Hefe Weizen oder ein Radeberger Pilz.

LGBTQ2+ Pride

Pinke Mülleimer, regelmäßige Pride Events, Regenbogenflaggen an jeder Ecke – Davie Street lebt das tolerante Miteinander. Die seit 2013 fest in der Gesellschaft integrierte Vancouver Pride, zieht seither jährlich 650.000 Besucher von überall her und gehört damit zu den erfolgreichsten Festivals der Stadt und mit zu den erfolgreichsten LGBTQ2+ Events der Welt. Dieses Jahr feierte die Parade ihr 37 Jähriges Bestehen. Die Veranstalter, die „Vancouver Pride Society“, engagiert sich sehr stark für die Rechte und nationale Akzeptanz einer ganzen Community. Seit 2014 gibt es auch die Davie Street Block Party im August. Gefeiert wird am Bute Plaza, auf mehreren Tanzflächen und dem Regenbogenstreifen. Events und ein Lebensgefühl, dass man sich unter keinen Umständen entgehen lassen darf!

Nächtliche Schatten einer Szene

Seit einiger Zeit gilt Davie Street als das neue Herz einer ganzen Bewegung, die der teils sehr runtergekommenen Granville Street langsam den Rang abläuft. Gerade die günstigen Läden für Dinner oder Lunch machen es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekannt und beliebt gleichermaßen. Auf der Davie Street gibt es viele kleine Bars und Clubs. Das „The Fountainhead Pub“ gehört zu den Klassikern des Villages. Durchweg guter Service, bezahlbarer Alkohol und gute Snacks. Hier gibt es auch Bier aus Bremen und eine riesige Auswahl an Cocktails. Im Gegensatz zu vielen anderen Läden ist hier am Wochenende auch noch in der Nacht etwas los. Wer auf der Suche nach Nachos ist, und großen Hunger mitbringt, wird im „Score on Davie“ fündig – ich musste mir den Großteil einpacken lassen, trotz Begleitung sind die „Pulled Pork Nachos“ mit Doritio Jalapeno und Guacamole Dip niemals zu schaffen. Die Sportsbar ist beliebter Treffpunkt für Canucks Eishockey Fans, deshalb lohnt sich ein Blick in die Spieltermine der Vancouver Heimteams, um auch einen Platz zu bekommen.
Für Partygänger gibt es auf Davie Street einige kleine Clubs, und Homosexuellen Treffpunkte der Szene. Der „Celebrities Night Club“ ist seit den 80ern eine feste Institution auf der Davie Street und gut besucht. So hat der Club 2013 ein komplettes Remake verpasst bekommen und glänzt seitdem mit neuster „Schicki Micki“ – Entertainment Ausstattung. Der Eintritt ist mit 10 CAD $ Branchen üblich und dem Paket an Spaß angemessen – wer hier herkommt, um sich in entspannter Atmosphäre mit seiner Begleitung zu unterhalten, der sollte ggf. in anderen Orten seinen Spaß suchen, denn die Musik ist sehr laut.

Stap : M-Oh-Shun

Ein von IsaacWray (@isaacwray) gepostetes Foto am

„May this Sculpture inspire laughter playfulness and joy in all who experience it”

Touristen aufgepasst: hier kommt die Portion Sehenswürdigkeit – ein Muss für jeden Besucher, ist ein Bild mit einen der 14 Bronzeskulpturen im Morton Park am Ende der Davie Street. Die 2009 errichteten Skulpturen wurden vom chinesischen Designer Yue Minjun anlässlich der „Internationalen Vancouver Sculpture Biennale“ entworfen und 2012 der Stadt gespendet. Seitdem ist es ein „Canadian Thing“, sich mit den lachenden, 3 Meter hohen Statuen zu fotografieren – immer mit der gleichen Grimasse wie der Figur im Rücken.

Ein paar Schritte Richtung Wasser steht der, die, das „Cactus Club Café“, eine lokale Größe. Im Sommer ein HotSpot der Einheimischen. Hier kann man an der Strandpromenade sitzen und das Treiben auf English Bay beobachten – passend dazu, ein kühles Granville Island Cypress Honey Lager mit dem Club Sandwich des Hauses – was ein Sommer!

Wer ein Stück Vancouver Feeling mit nach Hause nehmen will, der sollte unbedingt zum jährlich stattfindenden „Honda Celebration Flight“ gehen. Der Autohersteller veranstaltet eine der heißtesten Partys des Jahres und lässt von einem Schwimmkörper in der Bucht „English Bay“, ein großartiges Feuerwerk steigen. Im Kern ist es ein Wettbewerb zwischen den drei Veranstaltern Nationen, China, Brasilien und Canada, deren Pyrospezialisten sich einer Jury zu stellen haben und für die Leistungen mit Punkten belohnt werden. Um den Wettkampf selbst, hat sich über die 25 Jährige Geschichte, ein Festival der besonderen Art entwickelt. Lokale, wie internationale Showacts spielen auf der Live Bühne des „Shorefest Sunset Beach Festivals“, und Stände mit frischem Essen versorgen die Gäste. So gehört das Festival zu Vancouvers größtem „for Free Community Concert“.

saw magic tonight ✨ Ein von kerry➸balfour (@ker.b) gepostetes Foto am

Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl, dort zu sitzen, die Sonne über der Bucht untergehen zu sehen und mit Spannung auf das Feuerwerk zu warten – einzigartige Momente und Erinnerungen an meinen Sommer, meinen Sommer in Vancouver City.

Somehow ended up on sunset beach park during sunset. Ein von idil gozde (@idiliya) gepostetes Foto am

 

 

Vancouver

Thanksgiving in Vancouver

Thanksgiving in Vancouver

Der Ursprung dieser alten Traditionen findet sich im Texas des 16 Jahrhundert. Francisco Vásquez de Coronado, ein spanischer Konquistador feierte mit dem First Nation Stamm der Caddo die Entdeckung der „Neuen Welt“ durch die Spanier. Ein Fest das sich vielerorts in der neu entdeckten Welt abgespielt haben soll. Im Mittelpunkt der Feier stand auch die Vielfalt der neuen Lebensmittel.

In den Jahren nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, brachten es die loyalen Anhänger der Britischen Krone nach Kanada. Ursprünglich sollte das Fest am Columbus Day, dem Tag an dem Kolumbus die „Neue Welt“ entdeckte gefeiert werden. Später wurde es aber von der Regierung auf den zweiten Montag im Oktober verlegt.

Seither ist das Fest in den meisten Provinzen ein beliebter Feiertag und durch die geschickte Terminierung eines der wenigen langen Wochenenden im Jahr.

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