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Ausflugsziele rund um Vancouver

Ambleside Seawall

Ausflugsziele rund um Vancouver

 

Vancouver hat auch außerhalb seines Stadtkerns, einiges für Touristen und Einheimische zu bieten. Der hauseigene 1250 Meter hohe Berg Grouse Mountain, beherbergt in der Wintersaison eine der atemberaubendsten Skigebiete der Welt. Zudem gehört das Cypress Hill Skigebiet, zu einen der ältesten dokumentierten des Landes und ist spätestens seit 2010 und der Austragung der Olympischen Winterspiele, weltbekannt. Die Hauptabfahrten bieten ihren Befahrern, einen wahrlich atemraubenden Blick auf die offene See von English Bay. Im Herzen der Cypress Mountain Cross Country Ski Area gelegen, ist die Hollyburn Lodge – ein Must See für alle Ski und Alpinen Liebhaber.

Ob für Klein oder Groß, während der Saison hat die 1926 errichtete Hütte, wöchentliche Musikevents zu bieten und ebenso einen feuchtfröhlichen Ausklang des Skitages, samt leckerem 3 Gänge Fondue Menü. Eine Besonderheit – auf der Live Bühne sind vornehmlich lokale Jungtalente zu hören – sehr zu empfehlen!

Alpenresort im kanadischen Wintersportherzen

Wer vom Skifahren nicht genug bekommen kann, für den bietet sich das per Auto einstündig entfernte Olympia Dorf „Whistler Mountain“ an. Hier wurden die meisten der olympischen Ski Alpin-Wettbewerbe ausgetragen und es entstand ein grandios inszenierter Wintersport Resort, im alpenländischen Dorf Stil. Die Hänge des Whistlers Mountains (2182 m) und die des Blackcomb Mountain (2440 m) sind perfekt für Skiabfahrten erschlossen. Für die Massen an Wintersportlern, die jedes Jahr nach Whistler strömen, stehen neben den zwei großen Gondola, auch zahlreiche Sessel- und Skilifte zur Verfügung. Eine weitere Attraktion ist die Peak2Peak Gondola, die mit ihrer Kabinenseilbahn, den Blackcomb und Whistler Mountain verbindet.


Vancouvers direkte Nachbarschaft

Nicht nur für Sportliebhaber hat Vancouvers Großraum etwas zu bieten, auch Geschichtsliebende Besucher kommen auf ihre Kosten. Gut 20km östlich von Vancouver, liegt Port Moody. Hier endete damals die transkontinentale Eisenbahnlinie in der 1908 erbauten Endstation des Westens. Heute, dient die Station als Museum, und beherbergt die Geschichte der 1976 geschlossenen Endstation. Noch bis jetzt feiern die Einheimischen im Juli, das Golden Spike Festival, um den Bau und die erste Eisenbahn der transkontinentalen Linie, die hier eintraf, zu feiern.

Das ebenfalls im Osten liegende Burnaby, eine klassische Vorstadt Vancouvers, bietet an vielen Orten schöne Aussichten auf das südwestliche Festland von British Columbia. Auch der Star-Architekt Arthur Erickson, hat in dieser Stadt seine Finger im Spiel gehabt. Die Simon Fraser University ist ein von ihm entworfenes Gebäude, und liegt im Mittelpunkt des Burnaby Mountain Parks. Bei Nacht, ein angesagter Point of Interest, auch Top Location für viele Studentenpartys.

Apropos Party – im Fernsehen übertragene Sportevents, kann man am Besten im „Carlos O´Bryans´s Neighborhood Pub“, bei einem Granville Island Honey Lager Bier genießen! Eindeutig eine Geheimlocation! Uriger Pub mit grandiosen Clubsandwichen und das Beste – an Freitagen gibt es Quiz Spiele, bei dem man auch mal einen Pitcher (1,5 Liter Gefäß), voll mit goldenem Bier gewinnen kann!

Ebenfalls für Kulturliebhaber gibt es das berühmte „Museum of Archeology & Ethnology“, welches seine Besucher über die 10.000 Jahre alte Geschichte der indianischen Besiedlung in der Provinz informiert. (Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.00 – 16.30, Sa/So. 12.00 – 15.00 Uhr). Auch die Simon Fraser Gallery, kann einem ans Herz gelegt werden. Besonderheit hier, sind die weit über 900 Ausstellungsexemplare von Inuit-Künstlern.
An das urbane Burnaby, schließen sich New Westminster und der noble Vorort Richmond an. Das einstige Fischerdorf, ist heute noch Anlaufpunkt für viele Boote und mittlerweile liebevoll restauriert.

Nord and Nature West

Zugegebenermaßen, für mich ist keine Suburb schöner, als das Gebiet um North und West Vancouver. Für Touristen ist die Lions Gate Bridge, dessen Enden von riesigen Löwen Statuen bewacht wird, auf jeden Fall ein Muss, den es abzuhaken gilt. Vom Prospect View aus, hat man einen wundervollen Blick, auf die von der Brauerei Guinness finanzierten First Narrows Bridge, die unter Einheimischen als Lions Gate Bridge bekannt ist. Ebenso verschafft einem der Aussichtspunkt, einen ersten Blick auf mein North Vancouver, samt malerischer Bergkulisse.

Hat man die Lions Gate Bridge überquert, erschließt sich einem die riesige Park Royal Mall, mit diversen Ladenpassagen. Für Bewohner des Nordens, die erste Anlaufstelle, auch wenn der Unterschied zu heimischen Einkaufzentren jetzt nicht gravierend ist! Folgt man dem Capilano River, wird man schnell auf den sehenswerten, 70 Meter tiefen Capilano Canyon, samt Hängebrücke stoßen. Der angrenzende „Regenwald“ ist wirklich sehenswert, für Studenten und Schüler gibt es vergünstigte Tickets und für alle Besucher der Suspension Bridge von Außerhalb, auch kostenlose Shuttle Busse, die zum Beispiel vom Canada Place in Vancouver starten. (Jahreszeitabhängige Öffnungszeiten beachten und an den Schüler/Studentenausweis denken!)

Einer meiner ersten Tage in Vancouver, führte mich nach North Vancouver zum Lonsdale Quay Market. Der ehemalige für die Expo 86´eröffnete Markt, ist heute einer der buntesten und lebendigsten Märkte der Londsdale Ebene.

Einmalige einheimische Ruhepole

Zu Letzt seien noch zwei wahrliche Schätze zu erwähnen, die von gewöhnlichen Touristen zum Glück noch weitestgehend nicht erschlossen sind. Die Einheimischen Nord Vancouvers zieht es vornehmlich an warmen Sommertagen nach „The Cove“. Das am östlichen Rand des North Vancouver District gelegene Städtchen, liegt direkt an einem Meeresarm des Burrad Inlet und ist vor allem unter Einheimischen für seine naturverbundenen Aktivitäten bekannt. Biker und Wanderer, aber auch Wassersportbegeisterte Kanadier, kommen hier voll auf ihre Kosten. Besonders zu empfehlen ist „DeepCovePizza“ und für den Nachtisch, ein Eis von Nebenan.

Bewohner des westlichen Vancouvers zieht es an einen Ort, der definitiv zu einen der wundervollsten auf meiner Reise wurde.
Der zum Glück, für Touristen völlig unbekannte Ambleside Walk spiegelt all das wieder, was die, den British Properties angehörige Vorstadt ausmacht. Ruhe, Eleganz, atemberaubende Sonnenuntergänge, Verbundenheit zur Küste und eine geschlossene Community, in der man wirklich noch jeden kennt. Hier treffen sich Familien an warmen Sommerabenden zu einem Picknick im angrenzenden Park – das erste Date, der Beginn einer Partnerschaft, Ursprung junger Liebe, hier gehen Menschen den Bund der Ehe ein – aber es fließen auch Tränen und es enden Beziehungen.

Amble Side

Für jeden der Ruhe sucht, bietet die Promenade am Meer befreiende Spaziergänge oder Laufsessions. All das ist Ambleside, für die Einheimischen schon lange, und jetzt auch für mich. Was ist Vancouver für dich?

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